Mailand San Remo 2016: Trübe Aussichten aus deutscher Sicht


290 Kilometer über zahlreiche Anstiege und das zum Teil bei üblem Wetter. Das ist Mailand San Remo einer der wichtigsten Frühjahres Klassiker im Radsport. Auch in diesem Jahr wird das Event mit Spannung erwartet. Los geht es bereits morgen am Samstag den 19.3.2016. Die 107. Auflage von Mailand San Remo wird aber zumindest aus deutscher Sicht eher ernüchternd sein, denn einige Favoriten werden nicht teilnehmen können.

John Degenkolb trainiert wieder

Gute Nachrichten gibt es in Sachen Genesung von John Degenkolb, welcher ja bekanntlich einen schweren Unfall mit einem britischen Auto hatte. Immer noch kämpft er mit den Folgen, aber sitzt zumindest wieder auf dem Rad. Der Vorjahressieger hat über seine Facebook Seite Bilder gepostet, dass er wieder mit dem Training begonnen hat. „Es liegt ein sehr langer und harter Weg vor mir…aber endlich wieder die Freiheit auf dem Rad in der Natur zu genießen tut so wahnsinnig gut!“ so Degenkolb über seine Facebook Seite.

Schlechte Nachrichten gibt es auch von André Greipel. Auch hier haben wir ein Statemnet über seine Facebook Seite gefunden: „Nach dem Sprint letzte Woche habe ich sofort gemerkt dass irgendwas nicht stimmte. Ich bin zwar echt ein harter Brocken, aber den Schmerz konnte auch ich nicht wegstecken. Im Krankenhaus wurden dann drei gebrochene Rippen festgestellt. Damit diese Jahr leider kein Start für mich bei Milano Sanremo.“ Somit ist auch Greipel nicht dabei.

Marcel Kittel und auch Gerald Ciolek fehlen ebenfalls, bei einem der wichtigsten Klassiker des Jahres.

 

Hallo Freunde, zuerst mal Gratulation an Tim Wellens für seinen grandiosen Ritt beim Finale Paris-Nice. Klasse…

Posted by André Greipel on Mittwoch, 16. März 2016

 

Es liegt ein sehr langer und harter Weg vor mir…aber endlich wieder die Freiheit auf dem Rad in der Natur zu genießen…

Posted by John Degenkolb on Mittwoch, 16. März 2016

 
 

Die Favoriten bei Mailand San Remo

Natürlich frägt man sich, wer letztendlich denn als Favorit ins Rennen geht. Hier fallen aktuell immer wieder zwei Namen. Neben Peter Sagan, scheint auch Fabian Cancellara in Top Form zu sein. Auch Kristoff aus dem Katjuscha Team ist immer wieder bei den Diskussionen rund um den Sieg mit dabei. Alle drei zählen zu den Klassikerspezialisten.

Es wird also spannend bleiben. Aktuell sieht es auf jeden Fall nach schönem Wetter aus.

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