iPhone X Face ID: Erneute Probleme mit der Sicherheit

Bild 3D Maske von Bkvar
Bild Bkav.com

Von Beginn an gab es viele Spekulationen darüber wie Zuverlässig und vor allem auch wie sicher die neue Technologie der Face ID von Apple sein wird. Im neuen iPhone X greift man nun auf diese Technologie zurück, um sein Smartphone zu entschlüsseln bzw. freizugeben. Der Fingerscanner, welcher bisher über die Home Taste zu erreichen war ist beim randlosen Display Geschichte. Nun gibt es erneut eine Sicherheitslücke mit der das System Face ID überlistet wurde. Andere Hersteller setzen weiterhin, trotz randlosem Display auf den Fingerprint Sensor. Meist wird dieser auf der Rückseite eingesetzt. 

Vietnamesisches Team hackt iPhone mit Face ID

Bereits vor einigen Tagen hat Apple sich zu Face ID und der Technologie geäußert und zugegeben, dass dieses System zum entsperren des iPhone noch nicht perfekt sei. Recht schnell wurde klar, dass es vor allem bei Zwillingen an seine Grenzen stoßen würde und es hier sicherlich einen zweiten Sinn benötigt um die Sicherheit zu erhöhen.

Aber nun scheint dies noch einfach zu sein. Laut Apple sei eine Überlistung mit Hilfe einer Maske nicht möglich, aber dies könnte jetzt belegt werden. Einige Forscher von Bkav, haben aber genau dies nun geschafft. Die Sicherheitsexperten von Bkav haben erfolgreich eine neue Maske entworfen, die Face ID veranlsst dass Gerät zu entsperren.

 

3D Maske aus Steinmehl

Die Kosten zur Herstellung dieser einfachen 3D Maske gibt Bkav mit rund 200 Dollar an. Mit diesem Verfahren soll man im Vergleich zu Masken aus Papier wesentlich effizienter diese Masken herstellen können. Die KI des neuen iPhone X scheint somit erneut Lücken in Sachen Sicherheit aufzuweisen. Die Produktion einer solchen Maske soll rund 9-10 Stunden in Anspruch nehmen. Die Entwickler nennen dies den digitalen Zwilling.

Auch die Erstellung der Maske soll recht einfach sein. Dazu werden nur einfache Bilder der Person benötigt, welche dann über einen intelligenten Rechenprozess auf 3D hochgerechnet wird, um aus diesem Abbild dann die Maske zu erstellen.

Herr Ngo Tuan, welcher Vizepräsident von Bkav Cybersicherheit ist hat sich wie folgt zu Wort gemeldet: „Vor etwa 2 Wochen haben wir empfohlen, dass nur sehr wichtige Leute wie nationale Führer, große Unternehmensführer, Milliardäre usw. vorsichtig sein sollten, wenn sie Face ID verwenden. Mit diesem Forschungsergebnis müssen wir den Schweregrad für jeden Gelegenheitsbenutzer erhöhen: Face ID ist nicht sicher genug, um in Geschäftsvorgängen verwendet zu werden. „

Weiter unten haben wir euch auch ein beeindruckendes Video verlinkt.

Bis heute scheint der Fingerprint weiterhin Sicherheitstechnisch schwerer zu überlisten zu sein wie Face ID oder aber auch den Iris Scanner aus dem Hause Samsung. Via bkav

 

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