Telekommunikations Transparenzverordnung seit heute gültig: Was bedeutet das für Tarife, Verträge und Co?

TKHeute am 1. Dezember tritt eine neue Verordnung in Kraft, welche einiges für Kunden von Telefon Verträgen, Handy oder Smartphone Verträgen und weiteren Verträgen im Telekommunikationswesen, ändern wird. Das steckt hinter der neuen Telekommunikations Transparenzverordnung oder kurz TK-Transparenzverordnung? Welche Inhalte werden darin geregelt? Und was bedeutet dies für den Nutzer.

Übergangsregelung nach §14 seit heute Geschichte

Die Verordnung für mehr Transparenz im TK Wesen gibt es bereits seit 2016, aber erst heute ist die Übergangsfrist beendet und hat somit für alle Anbieter Gültigkeit. Das heißt natürlich auch für uns Benutzer, dass wir in Zukunft andere Verträge bekommen müssen. Bis zum heutigen Stichtag, konnten die TK Gesellschaften wie die T-Mobile, Telekom, Congstar, O2, Debitel oder auch Vodafone, ihre Bestimmungen nur in Online Kundencenter oder auf der Internetseite des Anbieters zugänglich machen. Nun ändert sich dies aber komplett.

 

Was ändert sich zukünftig in Verträgen und Co?

Ohne dass ihr euch jetzt das Kleingedruckte in der unten verlinkten Verordnung durchlesen müsst, wollen wir die wesentlichen Änderungen euch vorstellen:

  • Zu jedem neu abgeschlossenen Vertrag muss der Anbieter nun auch entsprechende Informationen mit aushändigen. Wie Umfangreich diese sind, hängt vom jeweiligen Anbieter und Vertrag ab.
  • Der Kunde soll somit mehr Transparenz zu seinem Vertrag bekommen.
  • Gültigkeit findet die neue Telekommunikations Transparenzverordnung nicht nur bei Handy Verträgen, sondern betrifft auch den Festnetzanschluss und sogar auch noch Prepaid Verträge.
  • Der genaue Inhalt des Vertrages muss darin geregelt sein. Dazu können zum Beispiel die beinhalteten Freiminuten gehören oder aber auch wie das Datenvolumen der Flat ist. Auch die Vertragslaufzeit muss eindeutig ersichtlich sein.
  • Der Anbieter muss seit heute dem 1. Dezember 2017 auch die Kündigungsfrist auf den Vertrag schreiben
  • Auch muss ein Datum genannt werden, bis wann der Vertrag fristgerecht gekündigt werden muss. Somit sollte der Eintrag im Kalender hinfällig sein. Gerade diese Änderung und Transparenz kann man nur befürworten.
  • Natürlich müssen auch die Vertragskosten entsprechend aufgelistet werden.

 

Die komplette Verordnung findet ihr im Internet bei der Bundesnetzagentur. Wir haben diese für euch verlinkt.

Wir finden diese Maßnahme sehr gut, denn zukünftig dürfen diese wichtigen Dinge für den Endkunden nicht nur versteckt in irgend welchen kleingedruckten Bestimmungen stehen. Es muss und kommt somit auch mehr Transparenz in meist sowieso undurchsichtige Verträge.

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