Die Onpage SEO-Optimierung bezieht sich auf alle Anpassungen in Bezug auf Suchmaschinenfreundlichkeit, die an der Seite direkt gemacht werden können. Dazu zählen der Content, die Struktur und vieles andere mehr. Um die Wirksamkeit der eigenen Maßnahmen überprüfen zu können, gibt es verschiedene Onpage Tools, die wir heute einmal unter die Lupe nehmen wollen. Braucht man diese Tools tatsächlich, und was können sie leisten?

Onpage Tools – ein kleiner Überblick

Eines der bekanntesten und wichtigsten Tools ist Ryte.com, mit dem man kostenfrei bis zu 100 Unterseiten einer Webseite crawlen kann. Als nächstes ist Sistrix Smart zu nennen, das bis zu 1000 Unterseiten crawlt, das Screaming Frog SEO Spider, das XOVI Onpage Tool und so weiter. Es gibt eine Vielzahl von Anwendungen mehr, die dann teilweise für größere Seiten oder spezielle Zwecke geeignet sind. Für KMU sind die genannten Tools ideal, besonders dann, wenn man seine Seite oder seinen Shop selbst programmiert und nicht „von der Stange“ hat.

Natürlich nutzen die Onpage-Tools allein nicht viel, denn externe Links gehören zu den SEO-Gesamtmaßnahmen zwingend dazu. Die Anwendungen sind jedoch nützlich, weil mit ihnen die Einhaltung der Regeln zur Onpage SEO kontrolliert werden können. Und das können die Tools (unter anderem):

Verbessern Sie grundlegende Dinge am Content

Auf fehlende Seitentitel, zu lange Meta Descriptions und ein fehlerhafte Überschriftenstruktur machen Onpage Tools aufmerksam und helfen so, Grundlegendes richtig zu machen. Viele der Anwendungen beschäftigen sich auch mit der Länge der Inhalte oder ermöglichen eine wdf*idf Analyse.

Doppelte Inhalte vermeiden

Doppelte Inhalte sollte durch einen Canonical Link gekennzeichnet werden, damit sie keine negativen Auswirkungen bei Google haben. Die Tools finden den Duplicate Content oder weisen auf eine doppelte Ausgabe der Seite (http und https) hin.

Fehlermeldungen eindämmen

Fehler bei der Seitenausgabe wie 404-Fehler, 410-Fehler usw. sollte man in jedem Fall vermeiden. Auch wenn manche dieser Fehlermeldungen keine Konsequenzen bei Google haben, möchte man doch nicht, dass ein Kunde auf eine solche Seite klickt. Allerdings entstehen solche Fehler mit der Zeit schnell, sei es, dass Seiten umbenannt werden oder Links veraltet sind. Die Onpage Tools decken diese Schwachstellen auf, sodass sie leicht korrigiert werden können.

Die Ladezeit verbessern

Heute muss alles schnell gehen, und das gilt natürlich auch die Ladezeit von Webseiten. Onpage Tools können die Performance überprüfen, und manche machen gleich entsprechende Vorschläge, wie man diese verbessern kann. Das freut nicht nur die Nutzer, sondern auch Google.

Fazit

Wer seine Seite selbst im Auge behalten will, ist mit einem Onpage Tool gut beraten und kann die wichtigsten SEO Parameter selbst überprüfen und korrigieren. Für tiefergehende Analysen und Korrekturen empfehle ich jedoch, einen Experten zu beauftragen.

Bild: @ depositphotos.com / Rawpixel

Manuela Hennig

Manuela Hennig

Freie Texterin mit einem Faible für WordPress und SEO-Themen.
Manuela Hennig

Letzte Artikel von Manuela Hennig (Alle anzeigen)

1 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 5