Viele Menschen sind auch mobil gerne in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram unterwegs. Die meisten wissen dabei aber nicht, dass es Social-Media-Apps gibt, die einen enormen Verbrauch an Daten haben. Die beliebte Fotoplattform Instagram gehört leider auch zu diesen hungrigen Datensaugern.

Ein enormer Appetit

Fotos auf Instagram zu betrachten, ist ein netter Zeitvertreib. Viele, die am Morgen auf dem Weg zur Arbeit oder in die Schule mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, machen das. Wer jedoch die App öffnet, sollte sich darüber im Klaren sein, dass Instagram ein wahrer Datensauger ist, der in nur zwei Wochen ein Volumen von mehr als drei GB verbraucht. Selbst wer die Android-App nur für eine halbe Stunde am Tag nutzt und keine Fotos hoch- oder herunterlädt, muss mit diesem riesigen Datenverbrauch rechnen. Es reicht schon, kleinformatige Bilder als Vorschau zu sehen oder Vorschau-Videos zu betrachten.

Nicht der einzige Datenfresser

Instagram ist aber nicht der einzige Datenverschwender, es gibt noch mehr Social-Media-Apps, die mit dem Datenvolumen verschwenderisch umgehen. Twitter gehört mit 1,15 GB unter anderem dazu und auch YouTube ist mit 218 MB dabei. Das größte Problem bei Twitter wie auch bei Instagram ist der Trend zu immer mehr Videos, die in der Timeline automatisch ablaufen. Experten raten vor allem bei Instagram zur Vorsicht. Wer sein Volumen an Daten schonen will, sollte nach Möglichkeit die Foto-App nur mit einer WLAN-Verbindung nutzen und nicht die Mobilfunk-Verbindung wählen. Müssen unbedingt bestimmte Inhalte abgerufen werden, dann ist es eine gute Idee, zu warten und das zu Hause über WLAN zu tun. Um das Datenvolumen zu schonen, sollte die App nur sehr sparsam verwendet werden und nicht im Hintergrund mitlaufen.

Überall verfügbar

Die beliebte Instagram-App steht aktuell sowohl für Android als auch für iOS und im Windows Store zur Verfügung. Es sind vor allem junge Leute, die die App sehr gerne nutzen, um Nachrichten zu verschicken, Fotos zu bearbeiten und kleine Filme anzusehen. Um Datenvolumen zu sparen, ist es immer eine gute Idee, Videos, die in der Vorschau-Übersicht zu sehen sind, nicht automatisch zu starten. So etwas sorgt bekanntermaßen für einen besonders hohen Verbrauch an Daten.

Bild: @ depositphotos.com / Mactrunk

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.
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