Düsseldorf (ots) – Seit Generationen gehören Pferde zum Karneval. Es ist ein majestätischer Anblick, wenn Kaltblüter Kutschen durch die Straßen ziehen oder kostümierte Karnevalisten durchs Spalier der Menge reiten. Das ist das Brauchtum. Und das sind die Fakten: Fünf Menschen wurden beim Rosenmontagszug in Köln verletzt, als die Pferde einer Kutsche durchgingen. Neun Verletzte waren es Karneval 2017 in Bonn. Weitere Beispiele gab es in den vergangenen Jahren genug. Keine Frage: Unfälle sind nicht die Regel, wenn Pferde in Festzügen mitlaufen. Aber sie kommen vor, trotz aller Sicherheitsmaßnahmen. Pferde sind Fluchttiere. In Jahrmillionen haben sie sich an ein Leben auf Steppen und Graslandschaften angepasst. Nicht an Straßenschluchten voller Jecken, an “Alaaf”-Schreie oder fliegende Strüssjer. So eine Kulisse mit einem schreckhaften Tier von knapp einer Tonne Lebendgewicht zu durchqueren, ist keine gute Idee. Es ist ein Sicherheitsrisiko. Und Tierquälerei womöglich noch dazu. Ziehen wir endlich die Konsequenz daraus. Pferde gehören auf die Weide, auf Reitwege oder in die Box. Im Karneval haben sie nichts zu suchen.

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