Mainz (ots) – Die Chance, Teilzeit zu arbeiten, ist wichtig. Aber die Möglichkeit, aus der Teilzeit- in die Vollzeit zurückzukehren, ist genauso wichtig. Um genauer zu formulieren: Sinnvollerweise sollte diese Möglichkeit als echte Garantie in dem Gesetz verankert werden, das der neue Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) präsentieren will. Heil, lange Zeit so etwas wie ein ewiges, nie ganz nach oben gekommenes Talent der SPD, könnte sich damit profilieren. Seine Vorgängerin, die überaus durchsetzungsstarke designierte SPD-Vorsitzende Andrea Nahles, schaffte es nicht, das Vorhaben in der vergangenen Legislaturperiode unter Dach und Fach zu bringen; und das will schon was heißen. Als alleinerziehende Mutter kennt Nahles die dringende Notwendigkeit flexibler Arbeitszeitmodelle für Arbeitnehmerinnen. Allerdings: Vermutlich haben 95 Prozent der potenziell betroffenen Frauen nicht die materiellen Möglichkeiten einer Spitzenpolitikerin. Deshalb ist Arbeitszeitflexibilisierung ein wichtiges und vor allem gerechtes Stück Familienpolitik. Zugleich ist sie eine Chance, dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegenzuwirken; dessen Gefährlichkeit wird in der breiten Öffentlichkeit noch immer massiv unterschätzt. 440.000 Fachkräfte fehlen derzeit hierzulande, besagt die jüngste Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft; dieser Mangel drücke das Wirtschaftswachstum um jährlich fast ein Prozent, also 30 Milliarden Euro. Ein gefährlicher Wert. Die moderne Arbeitswelt stellt viele Menschen vor enorme Anforderungen, auch zeitlicher Art. Es sollte doch mit dem Teufel zugehen, wenn diese Belastungen nicht intelligent und sozialverträglich verteilt werden könnten.

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