Düsseldorf (ots) – Vereine, Betriebe, Fotografen, Blogger – sie alle zittern dem 25. Mai entgegen, wenn die Europäische Datenschutzgrundverordnung scharfgestellt wird. Die großen Datenkraken sollten mit ihr gezähmt werden. Doch die Profis lassen derzeit ihre Nutzer ein Häkchen machen, ohne wirklich besser zu informieren. Dagegen fällt der Politik nun die Kehrseite auf die Füße. Vereine brauchen von ihren Mitgliedern erst einmal das Einverständnis, dass sie überhaupt in Mitgliederverzeichnisse aufgenommen werden dürfen. Firmen fragen sich, ob sie sich strafbar machen, wenn sie ihre Kunden auf dem Laufenden halten. Die Begleitmusik liefern Gerüchte, dass Abmahn-Abzocker die Verunsicherung nutzen, um durch Einschüchterung Kasse zu machen. Reichlich spät versucht die Kanzlerin darauf zu achten, dass alles praktikabel bleibt. Die Regierung wird ordentlich nachsitzen müssen, um zu verhindern, dass der Rückhalt der Bevölkerung gegenüber Datenschutz durch diese Form von schwer durchschaubarer Überreglementierung zerstört wird.

www.rp-online.de

Quellenangaben

Textquelle:Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/30621/3941456
Newsroom:Rheinische Post
Pressekontakt:Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Das könnte Sie auch interessieren:

Ein Flächenbrand droht Berlin (ots) - Kurzform: Trump zeigt mit seiner Reaktion zwei eklatante Schwächen. Zum einen offenbart er, dass er nicht einmal ansatzweise über eine Syrien-Strategie verfügt. Ende März hatte er noch den "baldigen" Abzug seiner Soldaten aus dem Bürgerkriegsland angekündigt. Zum anderen gibt es bislang keine Beweise für die mutmaßliche Giftgas-Attacke in Duma. Die USA und Russland schleudern einander Behauptungen entgegen, die sich widersprechen. Es wäre klüger gewesen, zuerst die Experten der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) nach Syrien zu schicken, um die Anschuldigungen z...
STERN: Jens König wird Korrespondent in New York Hamburg (ots) - Jens König wird ab 1. Juli 2018 als Korrespondent des STERN in New York arbeiten. Er ist seit knapp vier Jahren Leiter des STERN-Hauptstadtbüros in Berlin. Davor arbeitete er viele Jahre als politischer Reporter. Für sein Porträt "Politik. Macht. Einsam" über Gregor Gysi wurde er 2013 für den Nannen Preis nominiert. Zusammen mit Nicolas Büchse, seit Juli 2017 im New Yorker Büro tätig, bildet er ein Reporter-Team, das für die politische Berichterstattung des Magazins aus den Vereinigten Staaten zuständig ist. Die Leitung des Hauptstadtbüros in Berlin übernehmen die Leitenden Red...
rbb freut sich über Bayerischen Fernsehpreis für Stephan Lamby Berlin (ots) - Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) gratuliert Stephan Lamby zum Bayerischen Fernsehpreis. Der Journalist und Autor ist am Freitagabend (18.5.) in der Kategorie Informationsprogramme für drei Filme aus dem vergangenen Jahr ausgezeichnet worden: die vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und dem Norddeutschen Rundfunk produzierte Langzeitbeobachtung "Nervöse Republik - Ein Jahr Deutschland", "Das Duell Merkel vs. Schulz" (SWR/NDR/rbb) und "Bimbes - die schwarzen Kassen des Helmut Kohl" (SWR). rbb-Intendantin Patricia Schlesinger: "Stephan Lamby zeigt unaufgeregt und präzise, wie...