Kirchberg/Jagst (ots) – Nervosität vor Prüfungen – kennt fast jeder! Doch immer mehr Schüler leiden unter wirklicher Prüfungsangst, also einer extremen Besorgnis vor Leistungsanforderungen. Etwa jeder vierte Schüler ist betroffen. Und: “Die Ausprägungen von Leistungsangst werden immer extremer”, beobachtet Helmut Liersch. Auch ausgeprägte Schulängste sind dem Gesamtleiter des Internatsgymnasiums Schloss-Schule Kirchberg keine Unbekannte. “Diese Ängste muss man ernst nehmen”, appelliert er.

Prüfungsangst hängt meist nicht mit schlechter Vorbereitung zusammen. Die Auslöser liegen eher woanders: Eigene Überforderung, Notendruck von Eltern, ungeeignete Lernstrategien oder soziale Probleme. Geholfen werden kann Betroffenen speziell durch die Zuwendung der Eltern und Lehrer. Dies sind laut Pisa-Studie 2017 zum Wohlbefinden von Schülern die bedeutendsten Faktoren für die Zufriedenheit von Schülern. So konnte ein deutlicher Zusammenhang hergestellt werden zwischen abnehmender Prüfungsangst bei Lehrern, die Hilfestellung geben und umgekehrt.

Lehrer und Eltern sollten in jedem Fall psychisch motivieren, den Kindern gut zusprechen. Treten dennoch wiederkehrend Kopf- oder Bauchschmerzen vor Prüfungen oder Schulbesuch auf, sollten Eltern diese Anzeichen ernst nehmen. “Mir ging es schon beim Rausgehen aus der Haustür körperlich schlecht und mir war übel. Durfte ich daheimbleiben, wurde es nach kurzer Zeit besser”, erinnert sich Jens (Name geändert), heute Schüler an der Schloss-Schule Kirchberg, an die Anfänge seiner Schulangst. Auch Bettnässen sowie Konzentrations- oder Schlafstörungen können auf eine Prüfungs- oder Schulangst hinweisen. Hier ist zunächst ein Gespräch mit Lehrkraft oder Schulpsychologe anzuraten. Dabei kann man filtern, ob es sich um eine fachspezifische Angst handle oder um alle Fächer; ob eine Überforderung des Einzelnen oder mehrerer vorliege oder ob die Ängste schon in Richtung Schulangst gingen…

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Quellenangaben

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