Bielefeld (ots) – Dichter Zigarettenqualm im Auto, wenn hinten auf dem Rücksitz Kinder mitfahren – eigentlich sagt schon der gesunde Menschenverstand, dass das nicht gut sein kann. Und dennoch gibt es offenbar immer noch Raucher, die auch mit den Kleinen an Bord die Finger nicht vom Glimmstängel lassen können. Jeder dritte Raucher nimmt, das haben Umfragen ergeben, am Steuer nicht immer Rücksicht auf die Gesundheit der eigenen Kinder. Und das, obwohl die Luft im engen Auto beim Rauchen noch viel schlechter ist als in jeder Raucherkneipe. Manche mögen es nach den Rauchverboten in Gaststätten und an öffentlichen Plätzen wie beispielsweise Bahnhöfen als eine weitere Einschränkung ihrer persönlichen Freiheit empfinden. Doch geht hier schlicht das Kindeswohl vor. Das hat die Politik in einer ganzen Reihe von anderen Ländern bereits erkannt. Dort gilt eine entsprechende Regelung teilweise schon seit Jahren. Warum nicht in Deutschland? Manche ältere Semester mögen sich vielleicht noch an ihre eigene Kindheit erinnern, als der Vater (seltener: die Mutter) bei der Fahrt in den Urlaub den voll besetzten Pkw wie selbstverständlich vollqualmte und einwenden, dass sie das unbeschadet überstanden haben. Damals allerdings saßen die Insassen inklusive der Kinder unangeschnallt im Wagen – auch bei 170 Stundenkilometern oder mehr auf der Autobahn. Niemand käme deshalb auf die Idee, die Anschnallpflicht infrage zu stellen.

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