Leipzig (ots) –

Der Naturfilm “Wildes Deutschland – Das Erzgebirge” wurde beim 6. Internationalen Film Festival T-Film in Ostrava als “Bester Film” in der Kategorie “Grüner Planet” geehrt.

Das Festival zeigt und ehrt Dokumentationen, die sich überzeugend mit Ökologie, Nachhaltigkeit und Naturschutz beschäftigen. In diesem Jahr wurden insgesamt 53 Produktionen eingereicht. “Wildes Deutschland” konnte sich als “Bester Film” in der Kategorie “Grüner Planet” durchsetzen.

Der Film zeigt in faszinierenden Nahaufnahmen, wie die Wasserspitzmaus in Gebirgsbächen jagt, Birkhähne balzen und der Wanderfalke in Felsklüften nistet. Das Erzgebirge bietet zwischen Schlammvulkanen und Kaltluftinseln Lebensräume für viele Spezialisten. Das Bärtierchen, ein mikroskopisch kleiner Achtbeiner, überlebt hier sogar tiefgefroren. Werden, Wachsen und Vergehen im Erzgebirge sind geprägt durch die Macht des Wassers. Es hat das vulkanische Gestein geschliffen, Höhlen und Kerbtäler gefräst, Hochmoore entstehen lassen. Nischen für die Wasserspinne, die nur im Wasser lebt oder den Hochmoor-gelbling, der ohne Rauschbeeren nicht existieren kann. Der Film offenbart das unbekannte Wechselspiel von Geologie und Biologie in dem bekannten Gebirge im Süden Sachsens.

Der Naturfilm entstand unter Federführung des MDR in Zusammenarbeit mit ARTE und dem NDR.

“Wildes Deutschland – Das Erzgebirge” lief am 18. April bei ARTE und wird im kommenden Jahr auch im ERSTEN und im MDR zu sehen sein.

Die Produktion des Tierfilmers Uwe Müller (Capricornum Film) aus Thüringen hat gute Aussichten auf weitere Preise in diesem Jahr: Sie wurde sowohl für den NaturVision-Wettbewerb als auch für den HEINZ SIELMANN FILMPREIS beim GREEN SCREEN Naturfilmfestival nominiert.

Quellenangaben

Bildquelle:obs/MDR Mitteldeutscher Rundfunk/MDR/CapricornumFilm/Boas Schwarz
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