Berlin (ots) – Er war Mitglied der Arbeitsgruppe von Prof. Heisenberg am damaligen Kaiser-Wilhelm-Institut für Physik in Berlin und maßgeblich an der Gründung des Kernforschungszentrums Karlsruhe beteiligt: Prof. Dr. Karl Wirtz, 1994 im Alter von 84 Jahren verstorben, war ein Pionier und Gründerväter der friedlichen Nutzung der Kernenergie in Deutschland.

Grund genug, ihn heute zum 9. Mal in Folge mit der Verleihung des nach ihm benannten Preises zu ehren.

Träger des Karl-Wirtz-Preises 2018 ist Martin Brandauer, vom Karlsruher Institut für Technologie, der gestern am Vortag der Jahrestagung Kerntechnik 2018 in Berlin ausgezeichnet wurde. Das Preisgericht aus Hochschul- und Industrievertretern erkannte ihm den Preis für seine Arbeit mit dem Titel “Experimentelle Untersuchungen zur Separation von Korngemischen in einem Stabmagnetfilter” zu. Entscheidender Grund für die Preisverleihung an Martin Brandauer: Hinter seiner ausgezeichneten wissenschaftlichen Forschungsarbeit verbirgt sich ein wertvoller Praxisbeitrag zur maßgeblichen Reduktion von radioaktiven Sekundärabfällen im Rückbau kerntechnischer Anlagen. Der 1983 in Sao Paulo in Brasilien geborene Brandauer ist gelernter Maschinebauingenieur. Neben seinem vielfältigen Engagement in der Kerntechnik ist er derzeitig Gastdozent an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und an der Fukui-Universität in Japan. “Herr Brandauer steht mit seiner Arbeit im wahrsten Sinne in der Tradition des Namensgebers unseres Preises” so der Vorsitzende der Kerntechnischen Gesellschaft (KTG) Frank Apel. Nicht nur im Entsorgungsbereich sei Kerntechnik am Standort Deutschland ein Zukunftsthema.

Hintergrund:

Der 1993 vom KTG-Vorstand erstmals gestiftete Kar-Wirtz-Preis wird für herausragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Kerntechnik oder verwandter Disziplinen verliehen. Die Gewinner des Preises erhalten ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro.

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