Hagen (ots) – Der Konjunkturmotor in Deutschland läuft seit Jahren ungebremst. Einen großen Anteil daran hat die Binnennachfrage. Die Menschen in Deutschland sind in Konsumlaune. Kein Wunder: Wenn das Geld auf dem Sparbuch keine Zinserträge mehr erbringt, wird es ausgegeben. Für Neuanschaffungen. Und jetzt diese Prognose: Deutschlands Einzelhändler müssen real mit einem Umsatzrückgang rechnen, weil die Zuwächse unterhalb der Inflationsrate liegen. Trotz – oder gerade wegen – des Onlinebooms. Wer heute ein Geschäft betreibt, kommt um eine Onlinepräsenz nicht mehr herum. Das bedeutet für kleinere Betriebe, und viele inhabergeführte Einzelhändler sind genau so aufgestellt, einen enormen Aufwand. Sie müssen mindestens mit ihrem Warenangebot bei einer Suche im Internet zu finden sein. Andernfalls sind sie aus der Zeit gefallen. Ob sie auch einen Onlineshop anbieten, hängt sicherlich von der Branche ab. Der große Pluspunkt des Einzelhandels in der Region ist seine Nähe zu seinen Kunden. Wer das nutzt und seinen Service darauf mit ausrichtet, hat trotz aller Widrigkeiten noch gute Chancen im Geschäft. Eine Verweigerung gegenüber dem veränderten Kundenverhalten in der durchdigitalisierten Welt hilft, wenn, dann nur der Konkurrenz.

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