Halle (ots) – So schade es für Nils Petersen ist: Dass ihn Joachim Löw nicht mit zur WM nach Russland nimmt, kommt keineswegs überraschend. Man kann es bedauern, dass der beste deutsche Torschütze der abgelaufenen Bundesligasaison fehlt. Man kann Mitleid mit dem sympathischen Kerl aus Wernigerode haben. Doch es bleibt die Erkenntnis: Der Bundestrainer ist nur seiner Linie treu geblieben. Löws Erfolgstaktik funktioniert über Ballbesitz – und über bedingungslose Loyalität. Klassische Stürmer wie Petersen sieht er nur als Helfer in der Not, wenn es zu Systemausfällen kommt.

Quellenangaben

Textquelle:Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/47409/3961324
Newsroom:Mitteldeutsche Zeitung
Pressekontakt:Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Das könnte Sie auch interessieren:

Berlin verfehlt seine Klimaziele Berlin (ots) - Wenn Politik, Verwaltung und Unternehmen nicht deutlich schneller vorankommen, wird Berlin seine umwelt- und klimapolitischen Ziele für 2025 verfehlen. Besonders bei Energie und Mobilität muss viel mehr passieren. Diese Forderung erheben nicht Umweltschützer, sondern die Industrie- und Handelskammer (IHK) als Vertretung der Berliner Wirtschaft. Nötig seien mehr "Fokus, Tempo und Entschlossenheit", sagte der IHK-Energieexperte Henrik Vagt. "Wir sind in Berlin noch nicht auf einem nachhaltigen Entwicklungspfad." Zum zweiten Mal nach 2016 hat die Kammer einen Green Economy Index er...
Kommentar Schwere Schlappe für Flughafenchef = VON MAXIMILIAN PLÜCK Düsseldorf (ots) - Man kann es ja einfach mal versuchen. Per Zeitungsinterview verkündet der Chef des Düsseldorfer Flughafens, er hoffe darauf, dass spätestens im nächsten Frühjahr eine Entscheidung über die Kapazitätserweiterung fällt. Was sich der erfahrene Manager Thomas Schnalke von einer solchen Aussage versprochen hat, ist rätselhaft. Ihm muss klar gewesen sein, dass er mit solchem Druck bei der Politik eher das Gegenteil erreicht. Der Beweis dafür flatterte ihm in der vergangenen Woche per Post ins Haus. Das Schreiben aus dem Verkehrsministerium lässt wenig Interpretationsspielraum dara...
Lächerlich und obsolet Frankfurt (ots) - Die polnische Regierung höhlt die Demokratie im Lande systematisch aus, so wie es auch ihre Spießgesellen in Ungarn tun. Die EU-Kommission hat deswegen längst ein Rechtsstaatsverfahren gegen Polen eingeleitet. Es geht um den von der PiS betriebenen Umbau der Justiz. Auch viele Medien im Land sind längst auf Linie gebracht. Morawiecki und seine PiS haben immer noch nicht verstanden, dass die Mitgliedschaft in der EU nicht nur mit Rechten, sondern auch mit Pflichten einhergeht. Die wichtigste: Die Prinzipien von Rechtstaatlichkeit und Demokratie sind zu achten. Leider hat sich ...