— Erich Kuttner: Hintergrund http://ots.de/yB5856 —

Berlin (ots) –

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Sozialverband Deutschland SoVD laden Sie herzlich zu einer gemeinsamen Veranstaltung zur Erinnerung an den Widerstandskämpfer und Gründer des Reichsbundes Erich Kuttner ein:

Für Frieden, Freiheit und Demokratie:

Über die Gründung des Reichsbundes durch Erich Kuttner und die Entwicklung zum Sozialverband SoVD

Donnerstag, 14. Juni 2018, 19 Uhr

Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal 2B

Auf Initiative des verwundeten Weltkriegssoldaten Erich Kuttner wurde 1917 in Berlin der “Bund der Kriegsbeschädigten und Kriegsteilnehmer” gegründet. Aus ihm erwuchs der Sozialverband Deutschland (SoVD). Es ging dem Gründervater von Beginn an nicht allein um soziale Leistungen. Er wollte auch wachhalten, was moderner Krieg bedeutet. Deshalb setzte sich die neue Kriegsopferorganisation gleich zu Beginn für die erste deutsche Demokratie, die Weimarer Republik, ein. Und dies bedeutete harte Auseinandersetzungen mit ihren Gegnern. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten leistete Kuttner, der auch Jude war, Widerstand, zunächst als Emigrant in den Niederlanden, später als Korrespondent im Spanischen Bürgerkrieg. 1942 wurde er von der Gestapo festgenommen und ein halbes Jahr darauf im KZ Mauthausen ermordet. Die Idee Kuttners lebt jedoch weiter: Schon kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nahm der von ihm gegründete Sozialverband die Arbeit wieder auf und gestaltet bis heute das politische und gesellschaftliche Leben in Deutschland mit.

Bitte akkreditieren Sie sich zu dieser Veranstaltung aufgrund der begrenzten Platzzahl bis zum 12. Juni 2018 per E-Mail: Pressestelle@sovd.de

Quellenangaben

Bildquelle:obs/SoVD Sozialverband Deutschland
Textquelle:SoVD Sozialverband Deutschland, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/43645/3965215
Newsroom:SoVD Sozialverband Deutschland
Pressekontakt:Kontakt:
SoVD-Bundesverband
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Tel.: 030/72 62 22 129/ Sekretariat -123
Fax: 030/72 62 22 328
E-Mail: pressestelle@sovd.de

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