München (ots) –

– Jeder Dritte Deutsche hat einen zu hohen Cholesterinwert – 6 Millionen Menschen leiden an Herz-Kreislauf Erkrankungen aufgrund von Atherosklerose – Tag des Cholesterins am 15. Juni: Kennen Sie Ihren Cholesterinwert?

Etwa sechs Millionen Menschen leiden in Deutschland an einer koronaren Herzkrankheit, also an einer Atherosklerose der Herzkranzgefäße.(1) 1,76 Millionen Menschen in Deutschland hatten in ihrem Leben bereits mindestens einen Schlaganfall – die meisten davon aufgrund einer Ischämie, einer Minderdurchblutung des Gehirns durch verstopfte Arterien.(2,3) Die Bedeutung und der Einfluss von LDL-Cholesterin (Low Density Lipoprotein) auf Atherosklerose sowie deren Risiken stehen im Zentrum der Informationskampagne zum Tag des Cholesterins am 15. Juni, einer Initiative der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF e.V. (Lipid-Liga).

Belegt: Zusammenhang zwischen LDL-Cholesterinwert und Atherosklerose

Ein zu hohes LDL-Cholesterin ist eine der Hauptursachen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie koronare Herzkrankheiten, Herzinfarkt und Schlaganfall. Das Low Density Lipoprotein bindet die fettlösliche Substanz Cholesterin, ein körpereigener Stoff, und transportiert sie durch den Blutkreislauf. Befindet sich zu viel sogenanntes “schlechtes Cholesterin” im Blut, kann es sich in den Wänden der Blutgefäße ablagern. Begünstigt durch diese Ablagerungen und weitere Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes und Übergewicht entstehen arterielle Plaques, die die Gefäße verengen. Das kann zu einer Arterienverengung bis hin zu einem vollständigen Verschluß des Blutgefäßes, zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Eine Vielzahl klinischer Studien belegen den Zusammenhang zwischen einem hohen LDL-Cholesterinspiegel, der Entstehung von Atherosklerose und dem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.(4)

Unterschätzt: Erhöhter LDL-Cholesterinspiegel

In Deutschland ist bei jedem Dritten der LDL-Cholesterinspiegel zu hoch.(5) “Trotz klarer wissenschaftlicher Evidenz unterschätzen im Alltag viele Menschen einen erhöhten LDL-Cholesterin-Wert”, sagt Dr. Roman Stampfli, Geschäftsführer der Amgen GmbH. “Vor allem Patienten mit einem hohen Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen benötigen eine konsequente Behandlung. In der Praxis jedoch wird die medikamentöse Therapie häufig zu spät gestartet und unter- oder gänzlich abgebrochen. Das führt dazu, dass viele Herz-Kreislauf-Patienten die empfohlenen Zielwerte für LDL-Cholesterin nicht erreichen und sich damit unnötiger Weise einem erhöhten Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall aussetzen. Das Gefährlichste an Cholesterin ist, es zu unterschätzen. Deswegen lenkt der ‘Tag des Cholesterins’ die Aufmerksamkeit auf den Hochrisikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es ist wichtig, seinen Cholesterin-Wert zu kennen. Ihn kann man jederzeit von seinem Arzt messen lassen.”

Über Amgen

Amgen ist ein weltweit führendes unabhängiges Biotechnologie-Unternehmen, das mit nahezu 20.000 Mitarbeitern in mehr als 75 Ländern seit über 35 Jahren vertreten ist. In Deutschland arbeiten wir an zwei Standorten mit über 700 Mitarbeitern jeden Tag daran, Patienten zu helfen. Weltweit profitieren jährlich Millionen von Patienten mit schweren oder seltenen Erkrankungen von unseren Therapien. Unsere Arzneimittel werden in der Nephrologie, Kardiologie, Hämatologie, Onkologie, Knochengesundheit und bei Entzündungserkrankungen eingesetzt. Wir verfügen über eine vielfältige Pipeline und werden bald Biosimilars mit in unser Portfolio aufnehmen. www.amgen.de

Referenzen

1. Robert Koch-Institit (Hrsg) (2015) Gesundheit in Deutschland. Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Gemeinsam getragen von RKI und Destatis. RKI, Berlin. 2. http://ots.de/3Rztqe, letzter Abruf: Juni 2018 3. http://ots.de/6xiGtY, letzter Abruf: Juni 2018 4. Ference BA, et al; European Heart Journal. 2017;38:2447-2450 5. http://www.gbe-bund.de/pdf/Kap2.6.3_Hypercholesterinaemie.pdf, letzter Abruf: Juni 2018

Zukunftsgerichtete Aussagen

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Für zukunftsgerichtete Aussagen kann keine Garantie übernommen werden und tatsächliche Ergebnisse können von den erwarteten abweichen. Unsere Ergebnisse werden dadurch beeinflusst, wie erfolgreich wir neue und bestehende Produkte im In- und Ausland vermarkten. Sie hängen von klinischen und regulatorischen Entwicklungen ab, die aktuelle und zukünftige Produkte betreffen, von der Umsatzsteigerung bei kürzlich eingeführten Produkten, vom Wettbewerb mit anderen Produkten (einschließlich Biosimilars), von Problemen oder Verzögerungen bei der Herstellung unserer Produkte sowie von globalen Wirtschaftsbedingungen. Darüber hinaus wird der Vertrieb unserer Produkte vom Preisdruck, der Wahrnehmung in der Politik und der Öffentlichkeit und von den Erstattungsrichtlinien der privaten und gesetzlichen Krankenkassen sowie Behörden und Managed Care Provider beeinflusst und kann zudem von Entwicklungen bei gesetzlichen Bestimmungen, klinischen Studien und Richtlinien sowie nationalen und internationalen Trends zur Eindämmung von Kosten im Gesundheitswesen beeinflusst werden. Überdies unterliegen unsere Forschungs- und Testarbeit, unsere Preisbildung, unser Marketing und andere Tätigkeiten einer starken Regulierung durch in- und ausländische staatliche Aufsichtsbehörden. Wir oder andere könnten nach der Markteinführung unserer Produkte Sicherheits- oder Herstellungsprobleme oder Nebenwirkungen feststellen. Unser Unternehmen könnte von behördlichen Untersuchungen, Rechtsstreitigkeiten und Produkthaftungsklagen betroffen sein. Darüber hinaus könnte unser Unternehmen von neuen Steuergesetzen betroffen sein, die zu erhöhten Steuerverbindlichkeiten führen. Für den Fall, dass wir unseren Verpflichtungen aus der mit den US-Regierungsbehörden geschlossenen Vereinbarung zur Unternehmensintegrität nicht nachkommen, drohen beträchtliche Sanktionen. Außerdem könnte der Schutz der für unsere Produkte und unsere Technologie angemeldeten und erteilten Patente von unseren Mitbewerbern angegriffen, außer Kraft gesetzt oder unterlaufen werden. Zudem könnten wir in aktuellen oder zukünftigen Rechtsstreitigkeiten unterliegen. Wir führen einen Großteil unserer kommerziellen Fertigung in wenigen Schlüsselbetrieben durch und sind darüber hinaus bei unseren Herstellungsaktivitäten teilweise von Dritten abhängig. Lieferengpässe können den Vertrieb bestimmter aktueller Produkte und die Entwicklung von Produktkandidaten beschränken. Zudem stehen wir bei vielen der von uns vermarkteten Produkte sowie in Bezug auf die Entdeckung und Entwicklung neuer Produkte in Konkurrenz zu anderen Unternehmen. Die Entdeckung oder Identifizierung neuer Produktkandidaten kann nicht garantiert werden, und der Schritt vom Konzept zum Produkt ist nicht gesichert. Daher kann nicht dafür garantiert werden, dass ein bestimmter Produktkandidat erfolgreich sein und vermarktet werden wird. Des Weiteren werden manche Rohstoffe, Medizinprodukte und Komponenten für unsere Produkte ausschließlich von Drittanbietern geliefert. Die Entdeckung signifikanter Probleme mit einem Produkt, das einem unserer Produkte ähnelt, kann auf eine gesamte Produktklasse zurückfallen und den Vertrieb der betreffenden Produkte, unser Unternehmen und unser Betriebsergebnis stark beeinträchtigen. Die Akquisition anderer Unternehmen oder Produkte unsererseits sowie unsere Anstrengungen zur Eingliederung aufgekaufter Betriebe kann fehlschlagen. Möglicherweise gelingt es uns nicht, Geld zu günstigen Konditionen am Kapital- und Kreditmarkt aufzunehmen oder überhaupt Geld aufzunehmen. Wir sind immer stärker von IT-Systemen, Infrastruktur und Datensicherheit abhängig. Unser Aktienkurs schwankt und kann von unterschiedlichsten Ereignissen beeinflusst werden. Unser Geschäftserfolg kann die Zustimmung unseres Verwaltungsrats zur Ausschüttung einer Dividende sowie unsere Fähigkeit zur Zahlung einer Dividende oder zum Rückkauf unserer Stammaktien beschränken.

Die wissenschaftlichen Informationen, die in dieser Medianote besprochen sind, und die in Verbindung zu unseren sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten stehen sind vorläufig und investigativ. Solche sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten sind nicht von der U.S. Food and Drug Administration zugelassen und es können keine Rückschlüsse hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit der sich in der klinischen Prüfung befindlichen Produktkandidaten gezogen werden.

Quellenangaben

Textquelle:Amgen GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/30303/3968783
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