Köln (ots) – Köln, 14.06.2018

Die Dreharbeiten zu der hochkarätig besetzten WDR/ARD Degeto-Sozialkomödie “Keiner schiebt uns weg” (AT) haben am 12. Juni 2018 in Solingen begonnen. Wolfgang Murnberger inszeniert nach dem Drehbuch von Sebastian Orlac und Ulla Ziemann in Anlehnung an eine wahre Begebenheit die Geschichte einer Frau, die 1979 mit ihren Kolleginnen um Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern kämpft. Ein Thema, das auch heute nicht an Aktualität verloren hat.

Zum Inhalt: Gelsenkirchen, 1979. Drei Mitarbeiterinnen eines Fotolabors erfahren durch Zufall, dass sie für ihre Arbeit viel schlechter bezahlt werden als ihre männlichen Kollegen. Lilli (Alwara Höfels) und ihre beiden Freundinnen wollen dagegen angehen, steht doch bereits im Grundgesetz: Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Dabei haben die drei schon genug Probleme. Lilli kämpft mit dem frustrierten Vater (Karsten Antonio Mielke) ihrer beiden Kinder, ihrer selbstverliebten Mutter Charly (Gitta Schweighöfer), den unbezahlten Rechnungen und einem kaputten Auto. Rosi (Katharina Marie Schubert) arbeitet heimlich und gegen den Willen ihres Mannes, um das heile Bild vom Familienglück aufrechtzuerhalten, denn das Geld ihres Mannes Wolfgang (Martin Brambach) reicht für ihren Lebensstandard nicht aus. Und Gerda (Imogen Kogge) fristet nach dem Tod ihres Mannes ein recht einsames Dasein in ihrer Gartenlaube. Doch die Frauen wollen sich nicht länger unterbuttern lassen, sie sammeln Unterschriften und verklagen ihren Arbeitgeber mit Hilfe des Betriebsratsmitglieds Ritschi (Christoph Bach) und der Gewerkschaft. Dabei legen sie sich nicht nur mit der gesamten Chefetage ihrer Firma an, sondern auch mit den männlichen Kollegen im Betrieb und ihren Familien. Zuletzt geraten die Frauen auch noch untereinander in Streit. Doch eine alleine kann es nicht schaffen. Nur zusammen haben sie eine Chance.

Die Kamera führt Peter von Haller. “Keiner schiebt uns weg” (AT) wird produziert von Trebitsch Entertainment (Katharina Trebitsch) in Zusammenarbeit mit filmpool fiction (Iris Kiefer) im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks Köln und der ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Götz Bolten (WDR) und Christine Strobl (ARD Degeto).

Gedreht wird bis 11. Juli 2018 in Solingen und Köln. Ein Drehstartfoto finden Sie unter www.ard-foto.de

Besuchen Sie auch die WDR-Presselounge: presse.wdr.de

Quellenangaben

Textquelle:WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/7899/3971159
Newsroom:WDR Westdeutscher Rundfunk
Pressekontakt:Barbara Feiereis
WDR Presse und Information
Tel. 0221 220 7122

barbara.feiereis@wdr.de

Das könnte Sie auch interessieren:

ZDFzoom: “Arbeit auf Zeit – Wie der Staat seine Angestellten ausnutzt” Mainz (ots) - Gut bezahlt und vor allem sicher - diesen Ruf genießen Anstellungen beim öffentlichen Dienst. Zu Unrecht, denn die Arbeitsbedingungen sind seit Jahren nicht mehr vorbildlich. Von den rund 4,69 Millionen beim Staat Beschäftigten haben immer mehr einen befristeten Vertrag. Die öffentliche Hand stellt sogar noch häufiger auf Zeit ein als die Privatwirtschaft. "ZDFzoom" fragt: Warum setzt ausgerechnet der Staat auf befristete Jobs? Am Mittwoch, 1. August 2018, 22.45 Uhr, ist im ZDF die Dokumentation "Arbeit auf Zeit - Wie der Staat seine Angestellten ausnutzt" zu sehen. "Beim ersten ...
“Das Kreuz mit dem Frieden”: ZDF-Dokumentation, Gottesdienst und Magazin … Mainz (ots) - An Pfingsten feiern Christen die Gewissheit, dass Gottes Geist unter ihnen ist. Dies thematisieren an Pfingstsonntag das ZDF-Magazin "sonntags" und der anschließende Pfingstgottesdienst. Die ZDF-Dokumentation "Das Kreuz mit dem Frieden" an Pfingstmontag fragt nach dem Verhältnis von Christen zum Krieg. Das Christentum nennt sich eine Religion des Friedens, und doch wurden im Namen des Glaubens Kriege geführt. Wie passt das zusammen? Die Dokumentation "Das Kreuz mit dem Frieden - Die Christen und der Krieg" verfolgt an Pfingstmontag, 21. Mai 2018, 18.15 Uhr, diese Spannung vom Röm...
Internationaler Frühschoppen: Putin und der Westen – Auf dem Weg in einen … Bonn (ots) - Es herrscht Eiszeit zwischen dem Westen und Russland. Die Beziehung ist so schlecht wie lange nicht. Die Ukraine-Krise und vor allem der Krieg in Syrien haben die Spannungen und das gegenseitige Misstrauen verschärft. Die Furcht vor einem neuen Kalten Krieg ist groß. Weder US-Präsident Donald Trump noch der russische Präsident Wladimir Putin zeigen Entgegenkommen, die Fronten sind verhärtet. Eine schwierige Situation für Deutschland. Bundeskanzlerin Angela Merkel sitzt förmlich zwischen allen Stühlen. Warum hat sich das Ost-West-Verhältnis so verschlechtert? Welche Fehler wurden g...