Essen (ots) – In der heißen Phase der Verhandlungen über eine Stahlfusion von Thyssenkrupp mit Tata sieht die IG Metall Fortschritte in den Gesprächen mit dem Management. “Die Zahl der offenen Fragen ist kleiner geworden”, sagte Markus Grolms, der als stellvertretender Thyssenkrupp-Aufsichtsratschef die Interessen der Gewerkschaft im Konzern vertritt, im Gespräch mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Freitagausgabe). “Der Vorstand hat verstanden, was für uns wichtig ist, damit wir zustimmen können.” Einen Automatismus für eine Zustimmung der Arbeitnehmerseite bei der geplanten Abstimmung im Aufsichtsrat Ende des Monats gebe es aber nicht. Als ein Knackpunkt in den Gesprächen gilt, dass sich die Stahlgeschäfte von Thyssenkrupp zuletzt deutlich besser entwickelt hatten als bei Tata. Dies soll bei der Gründung des Gemeinschaftsunternehmens berücksichtigt werden. “Die Wertlücke muss geschlossen werden, aber nicht durch zusätzliche Schulden für das Joint Venture”, sagte Grolms. Am Mittwoch (13.6.) hatte der Aufsichtsrat von Thyssenkrupp getagt.

Quellenangaben

Textquelle:Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/55903/3971248
Newsroom:Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Pressekontakt:Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 – 804 6519
zentralredaktion@waz.de

Das könnte Sie auch interessieren:

TNS-Infratest Umfrage: Junge Deutsche glauben stärker an Zusammenhalt als … Berlin (ots) - Eine aktuelle Umfrage belegt: Deutschland schneidet beim gesellschaftlichen Zusammenhalt unverändert mäßig ab. 61 Prozent der Bundesbürger bewerten ihn als schwach - damit zeichnet sich im Vergleich zu einer Befragung vor zwei Jahren keine Veränderung ab. Bei den eher zuversichtlichen Jüngeren dagegen hat das Vertrauen in die Gemeinschaft zugenommen. Wie ist es um den Zusammenhalt in Deutschland bestellt? Wie beurteilen die Menschen die Zukunftsperspektiven und die aktuelle Situation hierzulande? Diese und weitere Fragen beleuchtet eine repräsentative Umfrage von TNS Infratest i...
Post-Studie: Standardbrief kostet in Europa im Schnitt erstmals mehr als ein … Essen (ots) - Der europäische Durchschnittspreis für einen inländischen Standardbrief hat in diesem Jahr erstmals die Ein-Euro-Marke überschritten. Das geht aus einer aktuellen Briefpreis-Studie der Deutschen Post hervor, über die die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ, Montagausgabe) berichtet. Demnach liegt der Preis nun im Schnitt bei 1,02 Euro - 14 Cent mehr als noch vor einem Jahr. Seit Anfang 2016 müssen die Kunden in Deutschland 70 Cent für einen Standardbrief zahlen. Das 70-Cent-Porto ist bis Ende 2018 gültig. Die Post peilt höhere Preise ab 2019 an. Die Studie, die der W...
Intensivpflegedienste in Baden-Württemberg brauchen verlässliche … Stuttgart (ots) - Für die wachsende Zahl der ambulant gepflegten Intensivpatienten muss es schnell landesweit geltende Rahmenbedingungen geben. Das haben rund 100 Vertreter aus Verbänden und Pflegepraxis bei einem Fachtag am 13. April 2018 des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) in Stuttgart unterstrichen. "Das Spannungsfeld zwischen den richtigen Qualitätsanforderungen und der längst nicht daran ausgerichteten Vergütung wird auf dem Rücken der einzelnen Pflegedienste ausgetragen. Statt ständiger Einzelfallverhandlungen brauchen wir einen Rahmenvertrag, der die geford...