Mainz (ots) –

In kaum einer Branche wird so viel Geld umgesetzt wie im Gesundheitswesen: jährlich fast 350 Milliarden Euro. Doch die Kontrollen sind mangelhaft, was manche Ärzte und Unternehmen ausnutzen. Die investigative Dokumentation “Patienten im Visier – Ärzte zocken ab” deckt am Montag, 18. Juni 2018, 19.25 Uhr, im ZDF die Tricks im Gesundheitswesen auf. Ärzte und Branchen-Insider packen aus, Versicherer schildern Probleme bei den Ermittlungen, berichten aber auch von Erfolgen.

Das Verhältnis zwischen Arzt und Patient ist immer auch ein Geschäftsverhältnis – Patienten sind Kunden ihrer behandelnden Ärzte. Doch nur selten können Patienten die Notwendigkeit von Behandlungen, Kosten oder Abrechnungen beurteilen und kontrollieren. Das machen sich manche Mediziner und Unternehmen im Gesundheitswesen zunutze. Mit unterschiedlichen Maschen werden Patienten und auch Krankenkassen abgezockt. Experten und Ermittler sind sich aufgrund aufgedeckter Fälle und vorsichtiger Hochrechnungen sicher, dass der jährliche Schaden bundesweit im zweistelligen Milliardenbereich liegt.

Manche Ärzte stellen Leistungen in Rechnung, die gar nicht oder nicht so umfangreich erbracht wurden, wie sie abgerechnet wurden. Oder sie verkaufen Patienten angeblich zuzahlungspflichtige “IGel-Leistungen”, obwohl die Leistungen von der Krankenkasse übernommen werden.

Wenn unseriöse Firmen für zweifelhafte oder unwirksame Gesundheitsprodukte mit Fotos, Expertisen oder Studien von angeblichen Ärzten werben, die es gar nicht gibt – geht auch das auf Kosten der Patienten. Juristen kommen in der Dokumentation von Andreas Baum ebenso zu Wort wie betroffene Patienten. Und Verbraucherschützer geben Tipps, wie sich Patienten davor schützen können, über den Tisch gezogen zu werden.

ZDFinfo sendet die Doku “Patienten im Visier – Ärzte zocken ab” erstmals am Sonntag, 1. Juli 2018, 17.15 Uhr.

http://wiso.zdf.de

http://zdfinfo.de

http://twitter.com/ZDFwiso

http://twitter.com/ZDFpresse

http://facebook.com/ZDF

Ansprechpartner: Thomas Hagedorn, Telefon: 06131 – 70-13802; Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/wiso

Quellenangaben

Bildquelle:obs/ZDF/Sebastian Ahrendt
Textquelle:ZDF, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/7840/3971003
Newsroom:ZDF
Pressekontakt:ZDF Presse und Information
Telefon: +49-6131-70-12121

Das könnte Sie auch interessieren:

LG Tübingen: Widerrufsbelehrung der DSL Bank fehlerhaft Hamburg (ots) - "Die Rückabwicklung von Immobiliendarlehen bleibt für Verbraucher weiterhin ein spannendes Thema", sagt Fachanwalt Peter Hahn. Jetzt hat das Landgericht Tübingen die DSL Bank mit Urteil vom 24. Januar 2018 - 2 O 250/15 - zur Rückabwicklung eines Darlehensvertrages verurteilt. Bei der DSL Bank handelt es sich um die Direktbank-Abteilung der Deutsche Postbank AG. Die Kläger hatten einen Immobiliendarlehensvertrag mit der DSL Bank am 16. Dezember 2005 geschlossen und diesen am 25. Februar 2015 wegen Fehlerhaftigkeit der Widerrufsbelehrung widerrufen. Die Kläger aus dem Nordschwarz...
Nestlé startet globale Initiative, um Kindern zu einem gesünderen Leben zu … Vevey, Schweiz (ots/PRNewswire) - "Nestlé for Healthier Kids" soll bis 2030 50 Millionen Kindern helfen, ein gesünderes Leben zu führen Am Internationalen Tag der Familie der Vereinten Nationen stellte Nestlé ihre Initiative "Nestlé for Healthier Kids" vor. Das Programm beinhaltet die Entwicklung gesünderer Produkte und Informationsangebote für Familien zu den Themen Ernährung und Bewegung. Ziel des Programms ist es, bis 2030 50 Millionen Kindern zu helfen, ein gesünderes Leben zu führen. (Logo: https://mma.prnewswire.com/media/691592/Nestle_for_Healthie r_Kids_Logo.jpg ) Seit ihrer Gründung...
Versicherer zahlen bei Berufsunfähigkeit heute deutlich häufiger als noch vor … Berlin (ots) - Jeder vierte Antrag auf BU-Rente wird aber nach wie vor abschlägig beschieden Berlin, 22. Mai 2018 - Versicherungskunden, die eine private Berufsunfähigkeitsrente beantragen, erhalten diese heute deutlich öfter als früher. Wie das Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Ausgabe 6/2018, EVT 24. Mai) auf der Basis des aktuellen Ratings des unabhängigen Analysehauses Morgen & Morgen von 53 Gesellschaften ausweist, werden im Branchenschnitt rund drei Viertel der BU-Anträge auch genehmigt. Vor gut zehn Jahren lag die Quote bei nur gut 60 Prozent. Damit wird aber nach wie vor jeder vierte A...