Frankfurt (ots) –

Trotz der wirtschaftlich angespannten Situation macht sich das deutsche Buzzfeed wenig Sorgen um die eigene Existenz. Während das Frankreich-Büro schließen musste, denkt Chefredakteur Daniel Drepper an Wachstum: “Ich bin dafür verantwortlich, dass wir hier bald mit noch mehr Kollegen sitzen und unseren Journalismus ausbauen können.”  Zurzeit arbeiten elf Journalisten in Berlin. 

Sein Wachstum versucht Buzzfeed strategisch zu planen und setzt dabei auf zwei Bereiche: Entertainment und News. “Sehr vereinfacht gesagt: Wir schauen bei Entertainment auf Reichweite und bei News auf Relevanz”, erläutert Drepper. Für die nötige Relevanz konzentrieren sich die News-Journalisten auf sehr klar zugeschnittene Themengebiete, die kaum eine andere Redaktion kontinuierlich beachte – etwa sexualisierte Gewalt oder LGBT. Drepper hat eigens darauf spezialisierte Reporter eingestellt.

Um das Inhaltegeschäft abzusichern, will sich Buzzfeed Deutschland vom klassischen Werbegeschäft emanzipieren und zunehmend Geld auf anderen Wegen verdienen. Das Team arbeite an “konkreten Produkten”, sagt Head of Entertainment Sebastian Fiebrig im “medium magazin”. Im August etwa erscheint ein Kochbuch, angelehnt an den Buzzfeed-Onlineableger “Einfach Tasty”, der 2,5 Millionen Fans erreicht.

Fiebrigs Leitgedanke dabei ist: “Folge dem Erfolg”. Er versucht, erfolgreiche eigene Formate zu adaptieren und zu verbessern. Ein Beispiel dafür ist der Buzzfeed-Post über “23 Gründe, niemals nach Chemnitz zu fahren”. Nach großer Beachtung bei Nutzern aus Chemnitz hat Buzzfeed ähnliche Artikel für andere Städte veröffentlicht – dabei konzentriert sich das Team auf Regionen, aus denen sie besonders viel Reichweite erwarten.

Die Titelgeschichte über Buzzfeed Deutschland von Daniel Bouhs erscheint in “medium magazin” 04-2018, Seiten 14-19. Das Heft ist digital (per Sofortdownload) und gedruckt im Shop (https://www.newsroom.de/shop/abos/medium-magazin/) sowie digital im iKiosk (https://www.ikiosk.de/shop/epaper/medium-magazin.html) verfügbar.

Quellenangaben

Bildquelle:obs/Medienfachverlag Oberauer GmbH/Stefan Beetz
Textquelle:Medienfachverlag Oberauer GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/66148/3979448
Newsroom:Medienfachverlag Oberauer GmbH
Pressekontakt:Annette Milz
Chefredakteurin medium magazin
Tel 06995297944

redaktion@mediummagazin.de

Das könnte Sie auch interessieren:

Achtung, Gefahr: Die größten Karrierekiller in der PR Hamburg (ots) - Nicht erreichbar sein in der Krise ist der größte Karrierekiller für Kommunikationsprofis. Auf Platz zwei: Bei Journalisten über den Vorgesetzten lästern. Auch wer zu früh Bilanzzahlen veröffentlicht, riskiert ganz schnell das Ende seiner PR-Karriere. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor. Dafür wurde bei Fach- und Führungskräften aus deutschen Pressestellen und PR-Agenturen nachgefragt, welche Faktoren Karrierekiller sind. Knapp 990 Kommunikatoren haben am PR-Trendmonitor teilgenommen. Wer als Pressesprecher in einer Unternehmenskr...
GASAG erhält 12 Jahre in Folge TÜV-Qualitätssiegel Berlin (ots) - Auch in 2018 wurde die GASAG wieder vom TÜV Süd für Servicequalität und Kundenzufriedenheit erfolgreich zertifiziert. Seit 2007 führt die GASAG das bewährte TÜV-Siegel. Kundinnen und Kunden der GASAG schätzen besonders Freundlichkeit und Zuverlässigkeit im direkten Kundenkontakt. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage mit über 6.000 Kundenbewertungen. Bei der jährlichen TÜV-Prüfung stehen besonders der Servicegedanke, der Umgang mit Reklamationen sowie die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fokus. Für Energiedienstleister ist Service ein zentrales Thema - gerade im ...
Ist die Pflege noch zu retten? – “maybrit illner spezial” im ZDF Mainz (ots) - Einen Neustart in der Pflegepolitik hat die Bundesregierung angekündigt. Die drängendsten Probleme diskutiert am Donnerstag, 24. Mai 2018, 22.15 Uhr, im ZDF das 75-minütige "maybrit illner spezial - Ist die Pflege noch zu retten?". Zahlreiche engagierte Pflegekräfte und Angehörige von Pflegebedürftigen diskutieren auf Augenhöhe mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Katja Kipping (Die Linke), Parteichefin und sozialpolitische Sprecherin ihrer Fraktion, über die Situation in Altenheimen und Pflegediensten. Was muss sich ändern, damit Pflegeskandale der Vergangenheit an...