Berlin/Leverkusen (ots) – Die Jury des Musikwettbewerbs “Ton & Erklärung” des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft hat die diesjährigen Gewinner im Fach Gesang gekürt: Sie hat zwei mit je 7.500 Euro dotierte 2. Preise an die Sopranistin Elena Harsányi und den Bariton Stefan Astakhov vergeben.

Im Rahmen seiner Kooperationen mit Musikfestivals und Konzerthäusern bietet der Kulturkreis den Gewinnern außerdem die Möglichkeit zu Konzertengagements sowie zur Uraufführung eines Auftragswerks des Komponisten Max-Lukas Hundelshausen.

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. veranstaltet im Rahmen seiner Förderung junger Künstler jährlich seinen Musikwettbewerb “Ton & Erklärung” alternierend in den Fächern Klavier, Violine, Violoncello und Gesang. In Kooperation mit Bayer Kultur erhielten in diesem Jahr vom 21. bis 23. Juni 2018 junge Sängerinnen und Sänger die Möglichkeit, sich einer international renommierten Jury unter Vorsitz von KS Prof. Brigitte Fassbaender zu präsentieren. “Ton & Erklärung” beurteilt die künstlerische Leistung, musikalische Gestaltung sowie Vermittlung des Repertoires in Form kurzer Moderationsbeiträge.

Die Preisverleihung findet am 7. Oktober 2018 im Rahmen eines Festkonzerts in der Deutschen Oper am Rhein während der 67. Jahrestagung des Kulturkreises der deut-schen Wirtschaft in Düsseldorf statt.

Jury

KS Prof. Brigitte Fassbaender, Juryvorsitz Christoph Böhmke, Projektleiter opera stabile, Staatsoper Hamburg Dr. Eleonore Büning, Musikjournalistin KS Prof. Christiane Iven, Hochschule für Musik und Theater München Helga Machreich-Unterzaucher, Managing Director “Machreich Artists Management” Dr. Franziska Nentwig, Kulturkreis der deutschen Wirtschaft Thorsten Schmidt, Intendant “Heidelberger Frühling” und das Gremium Musik

Biografien der Preisträger

Elena Harsányi (Sopran)

Elena Harsányi (Jahrgang 1991) begann ihre Gesangsausbildung im Alter von zwölf Jahren bei Dr. Barbara Hebborn in Bonn. 2012 nahm sie ihr Gesangstudium an der Hochschule für Musik Saar bei Prof. Ruth Ziesak auf und setzt es derzeit bei Prof. Christiane Iven an der Hochschule für Musik und Theater München fort. Bereits während ihres Studiums sammelte sie zahlreiche Erfahrungen auf der Opernbühne und war seit der Spielzeit 2014/15 in verschiedenen Rollen im Saarländischen Staatstheater zu erleben, wo sie für die Spielzeit 2016/17 festes Ensemblemitglied wurde. Das Gestalten von Liederabenden bildet darüber hinaus einen zentralen Bereich ihrer künstlerischen Tätigkeit. Gemeinsam mit dem Pianisten Toni Ming Geiger wurde sie in der Saison 2017/18 durch die “Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung” gefördert. Das Duo erhielt außerdem den Förderpreis der “Bruno-Frey-Stiftung” und gewann bei der Teilnahme am “Internationalen Liedduo-Wettbewerb Rhein-Ruhr 2015” den “Engelbert Humperdinck”-Sonderpreis. Elena Harsányi ist Stipendiatin der “Bischöflichen Förderung Cusanuswerk”, des “Richard-Wagner-Verbandes”, der “Junge Musiker Stiftung” und erhielt außerdem mehrfach erste Bundespreise in verschiedenen Kategorien des Wettbewerbs “Jugend musiziert”. Wichtige künstlerische Anregungen erhielt Elena Harsányi bei verschiedenen Meisterkursen, unter anderem von Ingeborg Danz, Gerhild Romberger, Olaf Bär, Josef Protschka und der Deutschen Liedakademie Trossingen 2015 und 2017.

Stefan Astakhov (Bariton)

Der erst 20-jährige deutsche, in Russland geborene Bariton Stefan Astakhov war Finalist des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin 2016 sowie Finalist und Preisträger beim Internationalen Gesangswettbewerb des IMMLING Festivals. Seit 2015 studiert er an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Caroline Thomas. Ab dem kommenden Semester führt er sein Studium in Breslau bei Prof. Dr. Bogdan Makal fort. Stefan Astakhov absolvierte zudem zahlreiche Meisterkurse im In- und Ausland u. a. bei John Norris, Jose van Dam und Karlheinz Hanser. Auch als Solist kann Stefan Astakhov bereits internationale Engagements vorweisen. Im Oktober 2017 sang er noch mit 19 Jahren die Titelrolle in “Le nozze di Figaro” am Opernhaus in Breslau in Polen, 2018 war der Bariton als Bosun in Brittens “Billy Budd” am Nationaltheater Prag zu erleben. Im Juli wird er bei den jOpera Festspielen in Jennersdorf die Rolle des Fiorello in Rossinis “Il Barbiere di Siviglia” singen sowie im kommenden Jahr die Titelpartie des Don Giovanni am Breslauer Opernhaus. Stefan Astakhov ist Stipendiat der Gesellschaft der Freunde und Förderer der HfM Detmold, der “Junge Musiker Stiftung” und des GWK-Musik Förderpreises.

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Quellenangaben

Textquelle:Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V., übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/51362/3980305
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