Baden-Baden (ots) –

SWR Doku Festival in Stuttgart mit vier Weltpremieren / Verleihung des Deutschen Dokumentarfilmpreises / Festivalauftakt mit Shirin Barghnavard / 27. bis 30. Juni 2018

Vier Tage mit Filmen, der Verleihung des Deutschen Dokumentarfilmpreises, Talks und Workshops sowie Branchen- und Publikumstreff: Das ist das SWR Doku Festival – von 27. bis 30. Juni 2018 in Stuttgart im Metropol-Kino und im Haus der Katholischen Kirche. Die zweite Ausgabe des Festivals bietet vier Weltpremieren an drei Spielorten. Erstmals sind zwei Folgen der dokumentarischen Serie “Krieg der Träume” (28.6. ab 19 Uhr) zu sehen. Darin geht es um die Frage: Was passierte mit widerstreitenden Utopien zwischen 1918 und 1939, dass Diktatur und ein neuer Krieg möglich wurden? Die Serie “Der Krieg und ich” (27.6., 10 Uhr und 11 Uhr / 28.6., 10 Uhr und 11 Uhr) zeigt, wie Kinder in Europa den Zweiten Weltkrieg erlebt haben. Regina Schillings Dokumentarfilm “Kulenkampffs Schuhe” (30.6., 16 Uhr) stellt berührend ein Stück deutsche Nachkriegsgeschichte vor. Die vierte Weltpremiere des Festivals ist “Brian Auger – Life on Tour” (30.6., 22:15 Uhr), eine Hommage an einen der größten Rockorganisten aller Zeiten. Den offiziellen Auftakt zur Festivalvorstellung des diesjährigen SWR Doku Festival macht der Film “Profession Documentatist” der iranischen Regisseurin Shirin Barghnavard am 27. Juni 2018, 19:30 Uhr.

Festivalvorstellung “Profession Documentarist”

Sieben iranische Filmemacherinnen geben in “Profession Documentarist” (27.6., 19:30 Uhr) Einblick in die iranische Gesellschaft und den Arbeitsalltag iranischer Frauen. “Wir iranischen Regisseurinnen haben Filme, die nur in unseren Köpfen entstehen können”, sagt eine von ihnen, Farahnaz Sharifi. Mit ihrem Beruf würden die Filmemacherinnen im Iran anecken und seien oft Repressionen und Gängelungen ausgesetzt. Der 80-minütige Dokumentarfilm läuft außer Konkurrenz zum Auftakt des Festivals am ersten Abend. Pressevertreter und Publikum sind zum anschließenden Gespräch mit Regisseurin Shirin Barghnavard und ihrem Mann Mohammad Reza Jahanpanah eingeladen.

Verleihung des “Deutschen Dokumentarfilmpreis” 2018

Am Freitagabend, 29. Juni, ab 21:30 Uhr wird im Metropol-Kino Stuttgart der “Deutsche Dokumentarfilmpreis” verliehen. Nominiert sind zwölf Filme aus 135 Einsendungen. Gestiftet wird der mit 20.000 Euro dotierte Preis von SWR und MFG. Das Haus des Dokumentarfilms vergibt einen Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro. Mit 5.000 Euro ist der Preis der Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur dotiert. Zudem vergibt eine siebenköpfige Leserjury der Stuttgarter Zeitung einen Preis in Höhe von 4.000 Euro. Neu in diesem Jahr ist der mit 5.000 Euro dotierte Musikpreis der Opus GmbH für einen dokumentarischen Film aus dem Bereich Musik. Die Preisverleihung ist auch im Livestream auf www.SWR.de/dokufestival zu sehen. Weitere Infos zum Programm unter: https://www.swr.de/dokufestival

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Quellenangaben

Bildquelle:ntarfilmpreis 2017 / Goggo Gensch und Denis Scheck. Vorführung der nominierten Filme und Preisverleihung 28. – 30.06 2017
Der Südwestrundfunk, die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, die Norbert Daldrop Stiftung für Kunst und Kultur, die Stuttgarter Zeitung und das Haus des Dokumentarfilms vergeben den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2017 für besonders herausragende filmische Leistungen bei der Pflege und Weiterentwicklung des Dokumentarischen im Fernsehen und im Kino. Der Preis wird im Rahmen des SWR DOKU FESTIVALS verliehen. Dieses Festival findet erstmals vom 28. bis zum 30. Juni 2017 in Stuttgart statt. Die Verleihung des Deutschen Dokumentarfilmpreises und das Festival werden kYnftig jShrlich stattfinden. © SWR/Markus Palmer , honorarfrei – Verwendung gemä§ der AGB im Rahmen einer engen, unternehmensbezogenen Berichterstattung im SWR-Zusammenhang bei Nennung Bild: SWR/Markus Palmer (S2), SWR-Pressestelle/Fotoredaktion, Baden-Baden, Tel: 07221/929-23876, foto@swr.de Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7169 /
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