Düsseldorf (ots) – Die Digitalisierung macht den Großteil der Arbeitnehmer endgültig zu vernetzten Arbeitern im Internet. Sie benötigen kein Büro mehr, sondern nur noch einen möglichst leistungsfähigen Internetanschluss. Obwohl die Digitalisierung die Abhängigkeit von einem physischen Arbeitsplatz rasend schnell verringert, halten viele Unternehmen stoisch an der Anwesenheitspflicht für ihre Mitarbeiter fest. Ein oft unausgesprochener Grund dafür ist, dass Arbeitgeber argwöhnen, ihre Mitarbeiter würden weniger tun, wenn sie nicht anwesend sind. Ausgerechnet das arbeitgebernahe Institut der Wirtschaft hat nun festgestellt, was eigentlich eine Binse ist: Wenn Arbeitnehmer ihre Arbeitszeit flexibler gestalten dürfen und sie weniger der Kontrolle etwa durch eine Stechuhr unterliegen, sind sie zufriedener. Sie fühlen sich mehr gewertschätzt, weil der Arbeitgeber ihnen Vertrauen entgegen bringt. In der Regel reagieren Arbeitnehmer in einem solchen Umfeld mit größerem Leistungswillen. Es wäre also einfach, die Produktivität im Unternehmen zu steigern: Es muss nur mehr flexible Arbeitszeiten erlauben.

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