Hamburg (ots) – Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hält den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet für den geeigneten Anwärter auf die Nachfolge Angela Merkel in der CDU. Nur ihm traue er das bei den Christdemokraten zu, sagte Schröder der Hamburger Zeitschrift “stern”. “Er hat enge Kontakte in die Wirtschaft. Daneben aber betont er auch die soziale Frage.” Insofern sei er ein schwieriger Gegner, mit dem man in der SPD rechnen solle.

Bei den Sozialdemokraten sieht Schröder zwei potenzielle Kanzlerkandidaten mit wirtschaftlicher Kompetenz. Er nannte Finanzminister Olaf Scholz und den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil.

Schröder plädierte im “stern” zugleich für die Begrenzung der Amtszeit des Bundeskanzlers. “Zwei Perioden, acht Jahre. Ich finde, das wäre nicht schlecht”, sagte er.

Deutliche Kritik übte der Ex-Kanzler an der SPD. Angela Merkel sei mit Russland immer diskussionsfähig gewesen, wie auch die Ex-Außenminister Steinmeier und Gabriel. “Beim jetzigen habe ich Zweifel, ob er dazu in der Lage ist”, fügte Schröder mit Blick auf Heiko Maas hinzu. Die SPD müsse aufpassen, “dass das Alleinstellungsmerkmal Ostpolitik nicht okkupiert wird von der Kanzlerin” und am Ende sie es sei, die auch noch von den westlichen Sanktionen abgehe.

Diese Vorabmeldung ist nur mit der Quellenangabe stern zur Veröffentlichung frei.

Quellenangaben

Textquelle:Gruner+Jahr, STERN, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/6329/3994405
Newsroom:Gruner+Jahr, STERN
Pressekontakt:Sabine Grüngreiff
Gruner + Jahr Unternehmenskommunikation

Telefon 040 – 3703 2468
gruengreiff.sabine@guj.de

Das könnte Sie auch interessieren:

Pazderski: Luftwaffe am Boden Berlin (ots) - Die Bundeswehr hat 128 Eurofighter. Nur vier davon sind nach Recherchen des Magazins Der Spiegel derzeit einsatzfähig. Dazu äußert sich der stellvertretende AfD-Bundessprecher Georg Pazderski: "Damit die verfehlte Verteidigungspolitik der Bundesregierung nicht sofort offensichtlich wird, wurden die Zahlen als 'geheim' eingestuft", sagt Georg Pazderski, stellvertretender AfD-Bundesprecher. "Vor kurzem erst haben wir über einen U-Boot-Kommandeur ohne U-Boot-Flotte berichtet. Die Probleme reißen nicht ab. Wann endlich setzt man v. d. Leyen ab, die offensichtlich völlig ungeeignet d...
Freiheits-Flotte ihrer Bestimmung übergeben München (ots) - Die vergangenen Tage mit dem unsäglichen Kasperl-Theater haben es erneut gezeigt: eine echt bayrisch-patriotische, eine weiß-blaue politische Kraft ist nötiger denn je. Voll Zuversicht veranstaltete deswegen am vergangenen Sonntag die Bayernpartei ihren Wahlkampfauftakt im oberbayerischen Rosenheim. Eine große Zahl von Parteimitgliedern und Sympathisanten, darunter der Spitzenkandidat und Vorsitzende Florian Weber und Generalsekretär Hubert Dorn, waren dabei, als die Freiheits-Flotte ihrer Bestimmung übergeben wurde. Denn bis zum 14. Oktober, dem Tag der bayerischen Landtagswah...
Thomas Hölck: Jamaikas Arroganz der Macht Kiel (ots) - Zur heutigen (30.05.2018) Sitzung des Wirtschaftsausschusses erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Hölck: Wir haben einen Gesetzentwurf vorgelegt, mit dem wir die Übertragung der Einziehung der Tageskurabgabe auf den Nordseeinseln und Halligen auf Redereien und andere Transportunternehmen ermöglichen wollen. Es war bisher immer guter parlamentarischer Brauch zu Gesetzentwürfen auch die Betroffenen anzuhören. Dass die Jamaikakoalition dies verweigert hat, zeigt die Arroganz von CDU, FDP und Grünen. Das ist nicht nur unglaublich schlechter parla...