Berlin (ots) – “Die Notfallpläne der Berliner Schulen müssen dahin gehend verändert werden, dass Mobbing aufgrund der Angehörigkeit zu einer religiösen oder ethnischen Minderheit meldepflichtig wird”, fordert Rechtsanwältin Vladislava Zdesenko in einem Interview mit der Tageszeitung “neues deutschland” (Samstagausgabe). Zdesenko berät mit einem Team aus acht Anwälten ehrenamtlich Familien, die von Mobbing mit antisemitischem Hintergrund betroffen sind. Die Notfallpläne der Schulen sind Handreichungen zum Umgang mit Gewalt- und Notfallsituationen, die den Schulleitungen und Lehrkräften in Fällen von Mobbing, körperlicher Gewalt, Beleidigungen und anderen Krisen Handlungsmöglichkeiten bieten soll. Eine Meldepflicht für antisemitische Vorfälle an Schulen gibt es bisher nicht. Der Senat habe jedoch bereits zugesichert, sich für ein Meldesystem einzusetzen, sagt Zdesenko.

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