Bielefeld (ots) – Baltikum befürchtet “aggressive geopolitische Dominanz” Präsidenten Estlands, Lettlands und Litauen im Interview / Verleihung des Internationalen Westfälischen Friedenspreises in Münster zwei Tage vor Trumps Treffen mit Putin

Die drei Präsidenten der baltischen Staaten sehen in der Europäischen Union den Garanten für Frieden, Freiheit und Wohlstand in ihren Ländern. Aus Anlass der Verleihung des Westfälischen Friedenspreises am Samstag an Estland, Lettland und Litauen hoben Präsidentin Kersti Kaljulaid (Estland), Präsident Raimonds Vējonis (Lettland) und die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaitė gegenüber der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Samstagausgabe) die Bedeutung der Auszeichnung für die Sicherheit ihre Länder hervor. Es gebe erneute “Versuche einer aggressiven geopolitischen Dominanz, die sowohl militärische als auch digitale Mittel verwenden. Deshalb war und ist die europäische und transatlantische Integration für unsere Sicherheit von entscheidender Bedeutung”, sagte Grybauskaitė. Bisher sei man in der EU “von den schlimmsten Entwicklungen verschont. Aber wir können es nicht für selbstverständlich halten”, so Vējonis. Seine Amtskollegin Kaljulaid pflichtet bei: “Natürlich waren Sicherheit und die Gewährleistung demokratischer Werte in der Region für uns Gründe für den Beitritt zur EU.” Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält bei der Verleihung in Münster die Laudatio. Die Staatsoberhäupter nehmen den Friedenspreis stellvertretend für die Menschen im Baltikum entgegen, so Reinhard Zinkann, Vorsitzender der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe, die den Preis verleiht. Zinkann begrüßt neben den baltischen und dem Bundespräsidenten auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet in Münster.

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