Bielefeld (ots) – So schnell kann es gehen. Der Truppenübungsplatz in der Senne wird von den britischen Streitkräften nun doch nicht komplett aufgegeben. Damit bestätigen sich Prognosen, die seit einiger Zeit hinter den Kulissen der Verteidigungspolitik die Runde machten. Diese Entscheidung der Politik ist zu akzeptieren. Sie bedeutet aber auch: Auf dem 11.600 Hektar großen Gelände dürfte künftig noch viel mehr geschossen werden als bisher. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen war in die Entscheidung der Briten voll eingebunden, wie man hört. In einer Zeit wachsender internationaler Spannungen ist die strategische Bedeutung eines so zentral in Europa gelegenen Übungsgeländes noch größer geworden. Soldaten aus den Niederlanden, Dänemark oder den USA trainierten bisher schon auf dem Gelände. Künftig dürfte der Übungsbetrieb zunehmen. Auch der Schutzbedarf des einzigartigen Biotops in der Senne ist eher noch gestiegen. Insofern ist die Ankündigung der Briten, sich der Pflege dieses Naturraums auch weiterhin widmen zu wollen, nur zu begrüßen. Denn sie haben das in der Vergangenheit stets vorbildlich getan. Die Politik muss nun zeitnah sehen, dass der Schutzbedarf der Senne auch rechtlich festgeschrieben wird.

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