Düsseldorf (ots) – Unionsfraktionschef Volker Kauder hat den Vorwurf zurückgewiesen, mit einem schnelleren Anstieg der Verteidigungsausgaben vor Donald Trump einzuknicken. “Die Erhöhung der Verteidigungsausgaben der NATO-Mitglieder ist im NATO-Rat vereinbart worden und wurde zum damaligen Zeitpunkt auch von der SPD und ihren Ministern mitgetragen”, sagte Kauder der Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Samstag) Die Debatte, die Bundeswehr besser auszustatten, habe “überhaupt nichts mit Trump zu tun”, unterstrich der CDU-Politiker. Er empfahl der SPD, mehr auf den Wehrbeauftragten zu hören, der ja auch Sozialdemokrat sei und der “ebenfalls wie die Union zurecht auf die bedauerlichen und nicht mehr akzeptablen Ausrüstungsdefizite in der Bundeswehr” hinweise. Bereits US-Präsident Obama habe eine Erhöhung der Ausgaben verlangt. Zuvor hatte SPD-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel Kauder vorgeworfen, vor Trump einzuknicken. “Eine solche Aussage wird unseren Soldaten, aber auch Deutschlands Stellung in der Nato überhaupt nicht gerecht,” unterstrich Kauder.

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