Hamburg (ots) – “National Bird – Amerikas Drohnenkrieger” von Sonia Kennebeck ist für den Emmy in der Kategorie “Outstanding Current Affairs Documentary” nominiert worden. Der National Emmy Award gilt als der bedeutendste Fernsehpreis der USA und ist auch international eine besonders begehrte Auszeichnung. Sie wird von der National Academy of Television Arts and Sciences vergeben. In dem Dokumentarfilm kommen Menschen zu Wort, die das Schweigen über eine der umstrittensten militärischen Maßnahmen jüngster Zeit brechen. Sie sprechen über den weitgehend geheimen Drohnenkrieg der USA.

NDR Intendant Lutz Marmor: “Gratulation an Sonia Kennebeck und das gesamte Team. Schon die Nominierung für den Emmy ist eine große Auszeichnung. ‘National Bird’ ist ein sehr eindrucksvoller Film über ein wichtiges Thema.”

Im Zentrum des Films stehen drei Kriegsveteranen der US Air Force, die in unterschiedlichen Funktionen selbst am Drohnenkrieg beteiligt waren. Ihre Mitschuld an der Tötung Unbekannter – und möglicherweise Unschuldiger – an weit entfernten Kriegsschauplätzen lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Im Verlauf des Films nehmen ihre Geschichten dramatische Wendungen. So fährt eine Protagonistin selbst nach Afghanistan, wo sie mit einem grauenhaften Vorfall und dessen Opfern konfrontiert wird.

Unter größter Geheimhaltung drehte Sonia Kennebeck mit Kameramann Torsten Lapp den Film, in dem erstmals Whistleblower über Einzelheiten des US-Drohnenprogramms sprechen. Das Erste zeigte den Film am 4. April 2018.

Sonia Kennebeck wuchs in Hamburg auf. Nach ihrem Studium in Lüneburg und in Washington DC arbeitete sie als Filmemacherin für NDR, ARD und CNN. Im ARD Studio Washington arbeitete sie als Producerin und absolvierte anschließend ein Volontariat beim NDR. Die Preisverleihung findet am 1. Oktober 2018 im Lincoln Center in New York statt.

“National Bird – Amerikas Drohnenkrieger” ist eine Koproduktion des NDR mit ITVS Independent Lens. Redaktion haben Barbara Biemann und Alexander von Sallwitz.

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