Hagen (ots) – Wer hat (wieder) an der Uhr gedreht? – Der Streit darum ist so alt wie die Einführung: Die Zeitumstellung ist beliebter Gesprächs- und Diskussionsstoff. Auch, weil sie jeden betrifft und sie jeder mitmachen muss – und Zeit eine immer größere Rolle in unserer modernen Lebenswirklichkeit spielt. Die Argumente der Befürworter für die Winter- oder Sommerzeit oder deren jeweiliger Abschaffung sind hinlänglich bekannt. Tatsache ist: Die bei der Einführung 1980 erhofften Energieeinspareffekte ergeben sich unterm Strich nicht. Dennoch: Lebens- und Arbeitsweisen haben sich seit den 1980er-Jahren so weit verändert, dass das Genießen langer Sommerabende deutschlandweit nicht nur ein liebgewonnener Zeitvertreib, sondern auch ein Wirtschaftsfaktor geworden ist. Abseits von allem Für und Wider: Zwar ist die Abstimmung, die die EU-Kommission mit großem Aufruf gestartet hat, nicht verbindlich für eine Entscheidungsfindung; die EU kann das Ergebnis kaum mehr ignorieren – andernfalls würde sie massiv an Glaubwürdigkeit verlieren und die EU-Kritik befeuern.

Quellenangaben

Textquelle:Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/58966/4032571
Newsroom:Westfalenpost
Pressekontakt:Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160

Das könnte Sie auch interessieren:

Ärzte stellen öfter psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen fest Düsseldorf (ots) - Die niedergelassenen Psychiater, Ärzte und Therapeuten in NRW stellen immer häufiger psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen fest. Das geht aus einer Datenauswertung hervor, die das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium auf Anfrage der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Freitag) vorgenommen hat. Demnach stieg allein die Zahl der ambulanten Diagnosen "tiefgreifender Entwicklungsstörungen" bei Kindern und Jugendlichen von 2010 bis 2016 um 143 Prozent auf 34.760 Fälle. Beispiele für solche Störungen sind frühkindlicher Autismus und das Asperger-Syndrom. Emoti...
Luftschlag in Syrien völkerrechtswidrig? Bundesregierung widerspricht Bundestag Osnabrück (ots) - Luftschlag in Syrien völkerrechtswidrig? Bundesregierung widerspricht Bundestag Linke kritisiert: Im Auswärtigen Amt ist Wildwest statt Völkerrecht der Handlungsmaßstab Osnabrück. Die Bundesregierung hat der Einschätzung des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages widersprochen, wonach die Luftschläge der westlichen Verbündeten im April nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus völkerrechtswidrig waren. Das geht aus der Antwort des Auswärtigen Amtes auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor, die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montag) vorliegt. Darin heißt es: Vor dem Hinte...
NSU-Prozess Bielefeld (ots) - »Es reicht nicht, nur von oben den Schimmel abzukratzen, der wächst nach«, sagte gestern ein Geschäftsmann in der Kölner Keupstraße. Wie recht er hat! Der NSU-Prozess ist juristisch aufgearbeitet, politisch-gesellschaftlich noch nicht. Beate Zschäpe ist verurteilt, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus stecken damit aber nicht auch hinter Gittern. Die Tatsache, dass der »Nationalsozialistische Untergrund« loszog und Menschen mit der Begründung ermordete, sie seien es nicht wert, in Deutschland zu leben, ist mehr als 70 Jahre nach dem NS-Terror und Holocaust unfassbar un...