Düsseldorf (ots) – Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Chef Vincent Kokert hat vor einer “Verteufelung” der Linkspartei gewarnt. Die Linke werde inzwischen von Menschen geprägt, die dem Land nicht schaden wollten, sagte Kokert der Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Montag). Die Empörung in der Union über Äußerungen von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und Brandenburgs CDU-Vorsitzender Ingo Senftleben zu möglichen Koalitionen mit der Linken im Osten sei “ein wenig überzogen”. Die Welt sei in Bewegung geraten, man sollte nicht ohne Not Gräben ziehen. “Deswegen bin ich dafür, dass man zumindest miteinander redet und einander nicht verteufelt.” Kokert betonte: “In Mecklenburg-Vorpommern ist das übrigens gelebte Wirklichkeit: Das Verhältnis meiner Fraktionskollegen zu den Abgeordneten der Fraktion Die Linke ist durchweg von gegenseitigem Respekt geprägt.” Politische Schnittmengen sehe er dennoch kaum. Und er habe die Äußerungen von Günther und Senftleben auch nicht als Koalitionsangebot empfunden.

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