Baierbrunn (ots) –

Richtig schlafen lässt sich Experten zufolge (wieder) lernen. Wichtig sei, den Schlaf auf die Nacht zu beschränken, um seine verschiedenen Phasen auszukosten, sagt Dr. Hans-Günter Weeß, Leiter des Schlafzentrums am Pfalzklinikum Klingenmünster, im Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber”. “Tiefschlafphasen wechseln mit Phasen leichteren Schlafs ab. Beide brauchen wir.” Dass man im Laufe der Nacht immer wieder mal wach werde, sei dabei ganz normal. Was die optimale Schlafdauer betrifft, sind die viel zitierten acht Stunden nur ein Anhaltspunkt. Entscheidend ist unser individueller Schlaf-wach-Rhythmus, der genetisch festgelegt ist. So kommen “Lerchen” früher aus den Federn als die eher nachtaktiven “Eulen”. Beide brauchen trotzdem eine angemessene Schlafdauer, um ihren Tag gut bewältigen zu können. Mit zunehmendem Alter verändert sich der Schlaf. “Das ist normal”, sagt Professor Helmut Frohnhofen, Abteilungsarzt für Altersmedizin am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen. “Entscheidend ist die Tagesbefindlichkeit.” Einfache Regel: Wer sich tagsüber frisch fühlt, hat genug geschlafen.

Mediziner warnen davor, die Folgen von Schlafmangel zu unterschätzen. Zu wenig Schlaf macht nicht nur müde, sondern auch krank. Denn im Schlaf werden Infekte bekämpft, Energiespeicher aufgefüllt, Blutdruck und Blutzuckerspiegel reguliert; das Gehirn verarbeitet die Eindrücke des Tages und aktiviert das Gedächtnis.

Schuld an Schlafmangel ist oft der eigene Lebensstil. Aber auch eine Diabetes-Erkrankung, die Einnahme entwässernder Medikamente oder das Schlafapnoe-Syndrom können Schlafräuber sein. Im neuen “Diabetes Ratgeber” finden Leserinnen und Leser konkrete Tipps zum besseren Ein- und Durchschlafen.

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