Stuttgart (ots) – Die Kirche setzt sich mit der dunklen Seite ihrer Geschichte und Gegenwart auseinander. Sie zieht Konsequenzen, stärkt Prävention und geht härter gegen Täter vor. Welche andere Großorganisation hat zuvor schon eine so umfassende Untersuchung zu dem Thema initiiert? Gleichwohl fehlt es ihr an Entschlossenheit. Bei der jüngsten Studie hatten die unabhängigen Experten keinen direkten Zugriff auf die Akten. Das nährt den Verdacht der Manipulation. Zudem hat sich an den Strukturen der von zölibatär lebenden Männern gelenkten Kirche wenig geändert. Dabei liegt nahe, dass die traditionellen Verhältnisse Missbrauch und dessen Vertuschung begünstigen.

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