Düsseldorf (ots) – Die ARD hat die – in Fankreisen umstrittene – Auswahl der Live-Übertragungen in der zweiten Runde des DFB-Pokals verteidigt. Man wolle die Vielfalt des deutschen Fußballs abbilden, heißt es in einer Stellungnahme, die der Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Samstag) vorliegt. “Für die Ansetzungen im DFB-Pokal spielen vor allem Vorgaben der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) und Ansetzungen in Verbindung mit Europa League- oder Champions League-Teilnehmern eine Rolle. Die aus unserer Sicht sportlich attraktivsten Begegnungen der 2. Hauptrunde im DFB-Pokal, RB Leipzig gegen TSG 1899 Hoffenheim und 1. FC Köln gegen FC Schalke 04, wurden am Mittwoch angesetzt. Aus diesem Grund mussten wir uns für eine der beiden Partien als Live-Spiel entscheiden”, sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky. “Da wir uns stets bemühen, durch unsere Spielauswahl die Vielfältigkeit des deutschen Fußballs abzubilden und erst in der letzten Saison eine Pokalbegegnung zwischen Schalke und Köln live im Ersten übertragen haben, fiel unsere Entscheidung zugunsten der Begegnung Leipzig gegen Hoffenheim. Weiterer inhaltlicher Grund für die Wahl war auch die besondere Situation des gegenwärtigen Hoffenheim- und zukünftigen Leipzig-Trainers Julian Nagelsmann.” Besonders viel Spott in den Sozialen Medien gab es vor allem dafür, dass die ARD sich erneut für eine Partie mit Beteiligung des FC Bayern München entschieden hat, obwohl es hochkarätige Alternativen gegeben hätte. “Zusätzlich haben wir uns für die Übertragung eines weiteren Live-Spiels am Dienstagabend entschieden. Dabei fiel unsere Wahl auf das Spiel des Regionalligisten SV Rödinghausen gegen den Rekord-Pokalsieger FC Bayern München. Den einzigartigen, besonderen Reiz des DFB-Pokals – vor allem in den ersten Runden – macht das Duell ‘Klein gegen Groß’ aus”, sagte Balkausky. “Kein anderer nationaler Fußball-Wettbewerb gibt Vereinen aus dem Amateurbereich die Chance, sich in professionellem Umfeld mit den ganz Großen zu messen. Die erste Runde des diesjährigen DFB-Pokals hat wieder gezeigt, dass sich keineswegs immer der vermeintlich stärkere Verein durchsetzt. Die Siege vom SSV Ulm 1846 gegen den Pokalsieger 2018 Eintracht Frankfurt oder der Sieg von Drittligist Hansa Rostock gegen den VfB Stuttgart sind bester Beweis hierfür.”

Quellenangaben

Textquelle:Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/30621/4061747
Newsroom:Rheinische Post
Pressekontakt:Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Das könnte Sie auch interessieren:

Coulthard: “Formel-1-Serie für Frauen wird kommen” Düsseldorf (ots) - Ex-Formel-1-Star David Coulthard ist fest davon überzeugt, dass es schon bald eine neue Rennserie geben wird. "Die Formel 1 für Frauen wird kommen", sagte der 47-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Freitag). "So wie es im Tennis ist, so wie es im Fußball ist, so wie es in ganz vielen anderen Sportarten ist - Frauen treten in einem eigenen Wettkampf gegeneinander an. Das halte ich für eine sehr vernünftige Idee." Der Schotte begleitet als TV-Experte für einen englischen Sender nach wie vor die Formel 1 eng und sieht die aktuellen Entwicklungen in die...
HSV und HEK verlängern Partnerschaft Hamburg (ots) - Der HSV und die HEK gehen gemeinsam in die Verlängerung: Die Hanseatische Krankenkasse wird bis Ende 2019 Exklusivpartner der HSV-Fußballschule. Der Hamburger SV und die Hanseatische Krankenkasse verlängern nach drei Jahren Exklusivpartnerschaft den gemeinsamen Vertrag. Ab sofort legt die HEK als Exklusivpartner der HSV-Fußballschule den Fokus auf die Gesundheit des Nachwuchses. Die HSV-Fußballschule ist mit 11.000 Teilnehmern im Jahr die größte Fußballschule Deutschlands. Bei den jährlich 140 Fußballschulen-Camps aktiviert die HEK die Partnerschaft u.a. mit eigens eingerichtet...
Mronz wertet Erfolg der European Championships als Rückenwind für … Düsseldorf (ots) - Im Erfolg der European Championships sieht Sportmanager Michael Mronz Rückenwind für eine mögliche Bewerbung Nordrhein-Westfalens für Olympische und Paralympische Spiele 2032. "Die European Championships haben eindrucksvoll gezeigt, dass die Menschen Spaß an Sportgroßereignissen haben. Daher begrüße ich den Gedanken der Bundesregierung, eine Gesamtstrategie für Sportgroßveranstaltungen in Deutschland zu entwickeln", sagte der Gründer der "Rhein Ruhr City 2032"-Initiative der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). Es gehe um die Frage, wo es Sinn macht, Veranstaltu...