München (ots) – Moderation: Tina Hassel

Geplante Themen:

Kann Europa mehr als nur Abschotten und Abschieben? / Sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Am Sonntag besucht der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz Angela Merkel in Berlin. Die beiden bereiten das Treffen von Europas Staats- und Regierungschefs in Salzburg am Mittwoch vor. Dort sollen wieder einmal gemeinsame Lösungen in der Migrationspolitik gesucht werden. Das gelingt seit Jahren nicht. Auch der Juni-Gipfel brachte zwar neue Beschlüsse für sogenannte Ausschiffungsplattformen oder Asylzentren innerhalb der EU. Doch all das droht zu scheitern, weil sich die Staaten nicht auf eine solidarische Verteilung von Flüchtlingen einigen können. Muss jetzt eine kleine Gruppe voran gehen? Wer wäre dazu bereit, wenn gleichzeitig die Angst vor innenpolitischen Problemen groß ist? Und welche Rolle kann die deutsche Kanzlerin spielen? Ariane Reimers geht diesen Fragen nach. Tina Hassel spricht darüber mit dem FDP-Vorsitzenden Christian Lindner

Handeln gegen Antisemitismus – aber wie? / Uwe Dziuballa muss sich nach dem Angriff auf sein jüdisches Restaurant “Schalom” in Chemnitz auch noch Vorwürfe anhören. Er habe den Überfall nur aus Werbegründen erfunden. Auch er überlegt mittlerweile, ob er noch die Kippa öffentlich tragen wird. Dziuballa wünscht sich, dass mehr Menschen Gesicht zeigen und dass die Zivilgesellschaft aufsteht. “Es ist fünf nach zwölf”, sagt Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden. Welche Folgen haben die jüngsten Übergriffe für das jüdische Leben in Deutschland? Was muss die Politik jetzt ganz konkret tun? Tamara Anthony befragt dazu unter anderem Felix Klein, den Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung.

Weitere Informationen zur Sendung finden Sie unter: www.berichtausberlin.de http://blog.ard-hauptstadtstudio.de www.facebook.com/berichtausberlin www.twitter.com/ARD_BaB

Quellenangaben

Textquelle:ARD Das Erste, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/6694/4061782
Newsroom:ARD Das Erste
Pressekontakt:ARD-Hauptstadtstudio
Kommunikation
Tel.: 030/2288 1100

E-Mail: presse@ard-hauptstadtstudio.de

Das könnte Sie auch interessieren:

“Die Gesichter der Savanne”: 3sat zeigt dreiteilige Naturdokumentation aus dem … Mainz (ots) - Mittwoch, 20. Juni 2018, ab 16.15 Uhr Erstausstrahlungen Das Luangwa-Tal in Sambia im Süden Afrikas ist Heimat unzähliger Wildtiere. Eine einzigartige Artenvielfalt - vom kleinsten Insekt bis zu beindruckenden Flusspferd-, Krokodil- und Elefantenpopulationen. Das Leben der Tiere wird vom Niederschlag bestimmt, heiße Trockenzeiten und die mildere Regenzeit sind prägend für die Savannenlandschaft mit Grasland und vereinzeltem Busch- und Baumbewuchs. In der dreiteiligen Naturdokumentation "Die Gesichter der Savanne" zeigt 3sat am Mittwoch, 20. Juni 2018, ab 16.15 Uhr das Leben der T...
Messerattacken – Einzelfälle oder doch Trend zu mehr Gewalt? Mainz (ots) - Im Dezember 2017 wurde in Kandel die 15-jährige Mia erstochen, im Ruhrgebiet stirbt ein 14-Jähriger nach Messerstichen in den Hals, in Kaiserslautern tötet ein 37-Jähriger den neuen Partner seiner ehemaligen Lebensgefährtin im Streit mit dem Messer: Immer neue schwere Messeattacken gehen durch die Presse. Inzwischen ist bei einigen Bürgern die Furcht, selbst Opfer eines solchen Angriffs zu werden, zu spüren. Viele fragen sich, ob sie bei Streitereien noch eingreifen sollen. Schließlich könnte einer der Kontrahenten ein Messer haben. Auch Polizeibeamte bestätigen immer wieder, das...
Chinesischer Milliardär warnt US-Regierung vor Handelskrieg Berlin (ots) - Positec-Chef Don Gao: Wirtschaftliche Abschottung schwächt ein Land / "Schon die chinesische Mauer hat nie funktioniert" Berlin, 17. Juli 2018 - Der Chef des chinesischen Elektrowerkzeug-Konzerns Positec, Don Gao, hat vor den Folgen eines globalen Handelskriegs und wirtschaftlicher Abschottung gewarnt. Mit Blick auf die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle auf Produkte aus der EU und China sagte der Milliardär dem Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Heft 8/2018, EVT 19. Juli): "Wenn eine Regierung ihre Wirtschaft abriegelt, bringt sie das Land um die Möglichkeit, mit...