Berlin (ots) – Panos Moraitis, Gründer der Flüchtlingshilfsorganisation Emergency Response Centre International (ERCI), für die die in Athen inhaftierte Schwimmerin und Aktivistin Sarah Mardini auf Lesbos ehrenamtlich tätig war, kündigt an, sich den griechischen Behörden zu stellen. Dies sagte er der in Berlin erscheinenden überregionalen Tageszeitung “neues deutschland” (Samstagausgabe). Am 21. August war Sarah Mardini festgenommen worden, sie sitzt im Athener Frauengefängnis.

Mardini studiert in Berlin und ist Bambi-Preisträgerin. Sie besitzt eine Aufenthaltserlaubnis für Deutschland. 2015 floh sie gemeinsam mit ihrer Schwester Yusra aus Syrien.

Ebenfalls in Haft befinden sich der freiwillige ERCI-Helfer Sean Binder und zwei Vorstände der Organisation. Die Behörden werfen ERCI Schleuserei, Geldwäsche und die Führung eines kriminellen Netzwerkes vor sowie dass sich die Flüchtlingshelfer unerlaubten Zugang zu Staatsgeheimnissen verschafft hätten. Moraitis hat ERCI im Jahr 2015 gegründet, schon seit September 2017 ist er allerdings nicht mehr Präsident der Organisation. Im Interview mit “neues deutschland” sagt er: “Nach meinem Verständnis haben wir als Organisation nichts falsch gemacht und innerhalb der europäischen Rechtsstruktur operiert. Wir haben eng mit den griechischen Behörden zusammengearbeitet und sind völlig transparent. Ich kann mir nicht vorstellen, wieso gegen mich vorgegangen werden sollte.”

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