Bonn/Berlin (ots) – Hubertus Heil (SPD) will dafür sorgen, die Rentenbeiträge trotz eines veränderten Altersaufbaus nicht über 20 Prozent steigen zu lassen. Zudem wolle die SPD im kommenden Jahr eine Grundrente einführen und die Selbstständigen in das System der Alterssicherung einbeziehen. “Es geht um ein Kernversprechen des Sozialstaates, nämlich dass man sich nach einem Leben voller Arbeit auf die Alterssicherung verlassen kann. Dafür muss man jetzt was tun”, sagte der Bundesminister für Arbeit und Soziales im phoenix tagesgespräch im Bundestag.

Es sei für alle Generationen ein Kraftakt, das System der Alterssicherung zu erneuern. “Diese Gesellschaft ist eine, in der Zukunftsängste trotz der guten wirtschaftlichen Lage eine Rolle spielen, und ich will, dass Menschen sich zu Recht auf diesen Sozialstaat verlassen können, und das betrifft das Kernversprechen der Rente in allervorderster Linie”, so Heil weiter. Der Eintritt in die Rente müsse je nach Beruf flexibel ausgehandelt werden, eine starre Regelung sei für ihn nicht vorstellbar: “Aber was die FDP vertritt, das Rentenniveau absinken zu lassen und stur die Lebensarbeitszeit gesetzlich auf 70 Jahre zu erhöhen, ist eine Vorstellung, die man haben kann, aber eben nicht meine.”

Das Rentenniveau, also das Verhältnis von Rentensteigerung zur Lohn- und Gehaltsentwicklung, müsse stabil bei 48 Prozent bleiben, “und dafür sorge ich”. Die Zukunft der Alterssicherung entscheide sich nicht nur in der Rente, sondern vor allem im Arbeitsmarkt. Es müssten die richtigen Weichen gestellt werden, damit Menschen anständige Löhne erhielten und verlässlich ihre Arbeit behalten könnten.

http://ots.de/EBzg1t

Quellenangaben

Textquelle:PHOENIX, übermittelt durch news aktuell
Quelle:https://www.presseportal.de/pm/6511/4061210
Newsroom:PHOENIX
Pressekontakt:phoenix-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 192
Fax: 0228 / 9584 198
presse@phoenix.de
presse.phoenix.de

Das könnte Sie auch interessieren:

Rot-rote Traumtänzer versuchen mit Doppelhaushalt ihre verfehlte Politik über … Potsdam (ots) - Das Woidke-Kabinett hat heute in Potsdam die brandenburger Haushalte gleich für die Jahre 2019 und 2020 durchgewinkt. Jeweils fast 13 Milliarden Euro schwer. Dazu erklärt der haushaltspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Andreas Galau: "Mal schnell noch fast 26 Milliarden Euro für rot-rote Stilblüten vom Kaliber des sog. 'Toleranten Brandenburg' abnicken: Dafür hat die Woidke-Truppe gleich einen Haushalt für zwei Jahre gebilligt. Doch da haben Linke und SPD mal wieder einen entscheidenden Denkfehler: Schon im ersten Haushaltsjahr 2019 endet nämlich deren...
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zur Migration: Bayern könnte … Bonn (ots) - Spitzenpolitiker der CSU haben am Rande des heutigen Parteitags deutlich gemacht, dass man der Verunsicherung der Menschen hinsichtlich der Zuwanderung, aber auch in anderen Fragen mit praktischer Politik begegnen müsse. "Wir in Bayern versuchen eine Balance von Humanität und Ordnung. Wir könnten ein Modellfall dafür sein, wie man es macht", sagte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder zur Migrationsdebatte im Fernsehsender phoenix (Samstag, 15. September) und kritisierte, dass sich "die Politik in Demonstrationen gegeneinander verheddert". Die einen, wie die Grünen, stritt...
“Wir brauchen zusätzliche Fachkräfte, und wir brauchen sie jetzt” Stuttgart (ots) - Damit alle pflegebedürftigen Menschen bei Bedarf auf ein verlässliches Angebot zählen können, müssen Pflegedienste und -heime bei der Gewinnung von Pflegefachkräften aus dem Ausland besser unterstützt werden. "Neben unseren intensiven Bemühungen in der Aus- und Weiterbildung sind Fachkräfte aus dem Ausland ein wichtiger Beitrag zur künftigen Versorgung", sagt Susanne Pletowski, Vizepräsidentin des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa). Sie fordert klare Vorgaben für die Behörden und möglichst schnelle Anerkennungsverfahren. Im Dialog mit Hans-Ulrich Rü...