Bielefeld (ots) – Angesichts der Afrikanischen Schweinepest schwanken Landwirtschaft und Ernährungsbranche seit Jahren zwischen Extremen. Einerseits begründete eine drastische Beschreibung der Gefahr die Forderung, möglichst viele Wildschweine zum Abschuss freizugeben. Andererseits wurde vor harten Maßnahmen etwa gegen Polen und Tschechien gewarnt – wohl auch, weil diese dann, wenn das Virus auch zu uns vordringen sollte, als Argument gegen deutsche Schweinefleischexporte herhalten könnten. Es gab nur leisen Protest, als ein Discounter im Februar Rohwurst aus einem Land ins Sortiment nahm, in dem schon Tiere an der Pest verendet waren. Alle Warnungen waren nicht laut genug. Die Vermutung, dass der Leichtsinn eines Truckers, der sein infiziertes Wurstbrot in der Natur entsorgt hat, die Existenz Zehntausender Bauern gefährdet, muss aufrütteln. Deutschland zählt mit Dänemark und Spanien zu den größten Schweinefleisch-Produzenten. Höchste Zeit, dass sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen! Weiter auf die Entdeckung eines Impfstoffs zu hoffen, bringt jetzt nichts mehr.

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