data driven news and analysis: News und Analyse

ddna ist eine winzige Unternehmung mit Sitz im Innovationszentrum Berlin-Charlottenburg, gleich neben der Technischen Universität.


Wir sind Journalisten, Experten für Künstliche Intelligenz und für Computerlinguistik. Unser Ziel: aus oft komplizierten und großen Datenmengen einfache Texte machen. Und Grafiken, manchmal sogar Videos. Komplett automatisch, dass ist das Entscheidende. Bei uns schreiben zwar auch Menschen, aber nur solange, bis unsere Software kapiert hat, wie sie schreiben soll und darf. Und bald weiß sie auch von alleine, über was sie schreiben soll. Das wird gerne Roboterjournalismus genannt. Das ist ein blumiger Begriff, aber völlig falsch. Journalismus ist etwas anders. Etwas ganz anderes. Dazu unten mehr. Und: wir machen ja nicht nur Inhalte für „Medien“.


Nicht nur Medien

Einige Projekte in diesem Bereich, die wir erfolgreich abgeschlossen haben. Beziehungsweise noch erfolgreich laufen:

  • Echzeit-Zusammenfassungen zu Aktienkursen an internationalen Börsen
  • Tägliche Zusammenfassungen zu Miet- und Eigentumspreisen in 450 Regionen
  • Zusammenfassung der Sales-Zahlen von mehreren hundert Versicherungsvertretern eines großen Versicherungskonzerns
  • Vorstands -Zusammenfassungen im Bereich risk management für Großkredit-Entscheidungen
  • Verfassung von Patientenbriefen für eine große Klinikgruppe
  • Ausführliche personalisierte Textantworten auf Anfragen von Immobilien-Interessierten (1,2 Milliarden Antwortmöglichkeiten)
  • Agrarwetterberichte für Ministerium in Südafrika
  • Komplettbetrieb eines britischen Finanzportals 

Und die Medien?

Kein/e Reporter/in kann in Sekunden auf Grundlage einer gerade veröffentlichten Statistik Berichte für mehr als 400 Landkreise schreiben, mit einer interaktiven Karte versehen und für jede Region eine Grafik bauen. Der oder die Kollegin “Robot-Software” kann.

  • Ein Bäcker in Dortmund oder eine Tischlerin in Flensburg interessieren sich möglicherweise nicht für die große deutschlandweite Arbeitsmarkt-Statistik, aber dafür, wie viele potentielle Auszubildende es in ihrer Region gibt. Der inhaltlich genau passende Bericht ist für die Software kein Problem.
  • ReporterInnen die im Regen am Rande eines Aschenplatzes oder eines Handballspiels der 3.Liga stehen gibts schon lange nicht mehr. Hier sind selbst 200 Wörter Spielbericht mehr als gar kein Bericht. Randsportarten, untere Ligen – auf einmal finden sich Sportlerinnen und Sportler doch in den Medien wieder.
  • Wer macht wo Urlaub? Für drei Touristikverbände erstellen wir Prognosen für die nächsten zwei Jahre, auf Grundlage mehrerer Terrabyte an Übernachtuns-, Reise- und Staudaten der Vergangenheit.
  • Roboter&Journalismus macht auch dort Sinn, wo große Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen verarbeitet werden müssen. Zur Zeit berichten wir (bzw. lassen wir berichten) über die Entwicklung des Wetters in Südafrika, zusätzlich allerdings mit satellitengestützten Prognosen zu den Wasserständen von Quellen und Feuchtgebieten.

Aber Roboter werden keine Söldner in Lybien, Flüchtlinge auf Lesbos, Rentnerinnen in Bamberg oder FridayForFuture-Schülerinnen in Berlin interviewen: das ist der echte Journalismus.