data driven news and analysis: News und Analyse

„data driven news and analysis“ – ddna legt Wert auf Nachrichten, die auf Daten und Fakten beruhen. Wir arbeiten mit Institutionen, Forschungseinrichtungen und Universitäten auf der ganzen Welt zusammen. Dies nicht nur, wenn gerade Corona ist. Sehr viele unserer Texte werden von einer Software geschrieben, ebenso automatisch werden Grafiken erzeugt. „Roboterjournalismus“ ist ein leider gängig gewordener Begriff dafür, der falsch ist: keine Software wird einen an Corona erkrankten Rentner in Mailand oder Mannheim interviewen, keine Software wird jemals in der Lage sein, die (zur Zeit fehlende) begeisterte Atmosphäre in einem Fußballstadion wiederzugeben. „Automated Content“ , automatisch erstellte Inhalte, dieser Ausdruck wäre präziser. Ich gebe zu, Roboterjournalismus hört sich cooler an.


Unser Büro ist an einem der besten Orte, an denen man sich mit Künstlicher Intelligenz beschäftigen kann: direkt neben der Technischen Universität Berlin, der TU. Und in unmittelbarer Nachbarschaft der Forschungseinrichtungen von Max-Planck-Gesellschaft und mehrerer für uns wichtiger Fraunhofer Institute. „Automated content“ steckt noch in den Kinderschuhen, ohne Forschung geht gar nichts.


Unsere Software ist eine Auszubildende oder ein Auszubildener mit bereits weit entwickelten Fähigkeiten. Aber sie muss jeden Tag lernen, noch besser zuwerden. Noch sind wir wie andere KI-Teams weit davon entfernt, ihr das „Weltwissen“ beibringen zu können, aber sie macht sich ganz gut: aus wirklich gigantischen Datenbergen kann sie in weniger als einer Sekunde das Wesentliche herauszufiltern und zeitgleich in einen Text und in eine Grafik zusammenzufassen. Eine Leistung, die noch vor wenigen Jahren in dieser Qualität undenkbar war. Unser Ziel: aus oft komplizierten und großen Datenmengen einfache Texte, Grafiken und Audios machen.


Welche Projekte lassen sich denn schon umsetzen?

Einige Beispiele:

  • Echzeit-Zusammenfassungen zu Aktienkursen an Börsen weltweit
  • Tägliche News zu Miet- und Eigentumspreisen in 450 Regionen
  • Zusammenfassung der Sales-Zahlen von mehreren hundert Versicherungsvertretern eines großen Versicherungskonzerns
  • Vorstands -Zusammenfassungen im Bereich risk management für Großkredit-Entscheidungen
  • Verfassung von Patientenbriefen für eine große Klinikgruppe
  • Ausführliche personalisierte Textantworten auf Anfragen von Immobilien-Interessierten (1,2 Milliarden Antwortmöglichkeiten)
  • Agrarwetterberichte für Ministerium in Südafrika
  • Komplettbetrieb eines britischen Finanzportals 

Für die Medien können immer mehr News „regionalisiert“ werden

  • Ein Werkstattchef in Düsseldorf oder eine Maklerin in Hamburg interessieren sich nicht unbedingt für die deutschlandweite Arbeitsmarkt-Statistik. Sie wollen wissen wieviele Auszubildende es in ihrer Region gibt. Der inhaltlich genau passende Bericht für den regionalen Blog ist für die Software kein Problem.
  • ReporterInnen die im Schneefall am Aschenplatz stehen gibts schon lange nicht mehr. Selbst ein ganz kurzer Spielbericht ist mehr als gar kein Bericht.
  • Wer macht wo Urlaub? Für Touristik-Fachzeitschriften erstellt unsere Software Prognosen, auf Grundlagen von Übernachtungs- und Reisedaten.

Bessere News“ heisst für uns vor allem seriöse News, hinter denen sich nicht die klammheimliche Meinung eines Menschen verbirgt. Für „Meinungen“ gibt es Kommentarspalten auf Blogs und in Zeitungen, aber sie haben nichts in Nachrichten zu suchen. Das meinen wir jedenfalls.

Wolfgang Zehrt, Berlin