Neueste Zahlen: Panik vor Corona – weltweite Verbreitung sehr langsam

Breaking news: deutsche Leitindex erstmals seit 2016 unter psychologisch wichtiger Marke von 10.000 Zähler.

(ddna) Mit dem 30-tägigen Verbot für Europäer (ausgenommen Briten) in die USA einzureisen ist seit vergangener Nacht eine weitere weitreichende Entscheidung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie getroffen worden. Die Zahlen zur weltweiten Verbreitung des Corona-Virus sind dagegen weniger besorgniserregend als noch vor einer Woche. Ein Hinweis: Die John Hopkins University weist ab jetzt auch alle Erkrankungen auf Kreuzfahrtschiffen in aller Welt gesondert aus (siehe weiter unten).

Die Analysen mehrerer renommierter Forschungsinstitute aus der vergangenen Nacht:

Zahl der weltweiten Corona-Fälle gegenwärtig kaum steigend

Laut der John Hopkins Universität gab es weltweit bisher 126.254 bestätigte COVID-19 Fälle. Das sind 403 mehr als gestern (0,32% mehr). Die Anzahl der Todesfälle ist insgesamt von 4.615 auf 4.637 gestiegen. Weltweit sind bereits über die Hälfte der mit dem Corona-Virus infizierten Personen wieder gesund geworden. Außerhalb von China gab es bisher 45.322 am Virus Erkrankte.


Covid-19: Ausblick auf die weitere Entwicklung

Anhand der Daten der vergangenen Monate (seit dem 20.01.2020 bis gestern Abend):
Würde sich der Virus ungehindert so weiterverbreiten, würde dies nach mathematischen Berechnungen bedeuten, dass sich die Zahl der Infizierten außerhalb von China in einer Woche auf etwa 175.200 erhöhen würde (bisher: 45.322). In vier Wochen würden sich dann bis zu 5,45 Mio. Personen mit dem Virus angesteckt haben. Aufgrund der weltweit ergriffenen Maßnahmen ist davon mit großer Wahrscheinlichkeit aber nicht auszugehen. Bisher liegen die Zahlen  bereits etwa 8.700 Fälle unter der berechneten Prognose für heute.


Zahl der Corona-Fälle in den Bundesländern

Nach den Daten des Robert Koch Instituts (Stand: gestern Abend) gibt es mittlerweile in allen 16 Bundesländern Fälle des neuen Coronavirus. Nordrhein-Westfalen hat dabei die meisten Fälle, mit 484 Erkrankten. Mit 10 hat Thüringen dabei die wenigsten. Prozentual zu der Anzahl der Einwohner, haben sich dagegen in Bremen die meisten Personen angesteckt. (Dort gibt es 21 Fälle). In der Hauptstadt Berlin ist die Anzahl auf 90 gestiegen.

Die Anzahl der Personen in Deutschland, die sich von dem Virus erholt haben, ist heute noch nicht gestiegen. Sie liegt wie gestern auch bei 25.

Prozentuale Anteile an Erkrankten in den Bundesländern:

Die Übersicht der Erkrankten nach Bundesländern

Nordrhein-Westfalen: 484
Todesfälle: 3
Bayern: 366
Baden-Württemberg: 277
Berlin: 90
Niedersachsen: 75
Hamburg: 48
Hessen: 48
Schleswig-Holstein: 27
Sachsen: 26
Rheinland-Pfalz: 25
Brandenburg: 24
Bremen: 21
Mecklenburg-Vorpommern: 17
Sachsen-Anhalt: 15
Saarland: 14
Thüringen: 10


Zahl der Fälle in den 10 Natioen mit den meisten Erkrankten

China:
Erkrankte: 80.932
Genesene: 62.862
Todesfälle: 3.172
Italien:
Erkrankte: 12.462
Genesene: 1.045
Todesfälle: 827
Iran:
Erkrankte: 9.000
Genesene: 2.959
Todesfälle: 354
Südkorea:
Erkrankte: 7.869
Genesene: 333
Todesfälle: 66
Frankreich:
Erkrankte: 2.284
Genesene: 12
Todesfälle: 48
Spanien:
Erkrankte: 2.277
Genesene: 183
Todesfälle: 55
Deutschland:
Erkrankte: 1.966
Genesene: 25
Todesfälle: 3
USA:
Erkrankte: 1.312
Genesene: 8
Todesfälle: 38
Kreuzfahrtschiffe weltweit:
Erkrankte: 696
Genesene: 325
Todesfälle: 7
Schweiz:
Erkrankte: 652
Genesene: 4
Todesfälle: 4


Der folgende Beitrag und die Grafiken werden automatisch unter Leitung von Sabrina Steinhardt (Berlin) aus den Daten folgender Quellen erstellt: Weltgesundheitsorganisation (WHO), US-Center for Disease Control and Prevention, Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten, dem Chinese Center for Disease Control and Prevention, der chinesischen National Health Commission und dem Robert-Koch-Institut (Berlin).