Bislang 50.000 weniger Corona-Fälle als berechnet – Spanien weiter stark betroffen

Heute (25. März), Stand 9:27 Uhr MEZ:

Heute gab es in Deutschland noch keine weiteren an dem Virus verstorbenen Personen. Es bleibt also vorerst bei 159 Todesfällen, bei denen als Ursache Corona feststeht, was einer Sterblichkeitsrate von rund 0,48% der Erkrankten entspricht. Damit haben noch 80 Länder eine höhere Sterblichkeitsrate als wir.

Wie sieht es in unseren Nachbarländern aus?

Von unseren benachbarten Ländern ist weiterhin Luxemburg am stärksten betroffen: 1.099 Fälle bedeutet für Luxemburg, dass 0,1808% der Bevölkerung infiziert sind. Bislang sind dort 8 Menschen an dem Corona-Virus gestorben. Aufgrund des hohen Prozentsatzes liegt Luxemburg damit noch vor

  • der Schweiz (9.891 Fälle, 0,1161% infiziert)
  • Österreich (5.368 Fälle, 0,0607% infiziert)
  • Belgien (4.269 Fälle, 0,0374% infiziert)
  • Frankreich (22.635 Fälle, 0,0338% infiziert)
  • den Niederlanden (5.585 Fälle, 0,0324% infiziert)
  • Dänemark (1.728 Fälle, 0,0298% infiziert)
  • Tschechien (1.497 Fälle, 0,0141% infiziert)
  • und Polen (927 Fälle, 0,0024% infiziert).

Die höchste Sterblichkeitsrate der Infizierten hat die Niederlande mit rund 5,0%, gefolgt von Frankreich mit etwa 4,9%.

Weltweite Zahl der bestätigten Fälle bisher kaum gestiegen

Nach den Daten der Johns-Hopkins-Universität gab es weltweit bisher 424.048 bestätigte COVID-19 Fälle, womit wir 6.461 mehr haben als gestern (1,55% mehr) und etwa 209.200 mehr als vor einer Woche (97,3% mehr). Die Anzahl der Todesfälle ist heute insgesamt um 333 gestiegen, von 18.614 auf 18.947. Im Vergleich zu einer Woche zuvor gibt es nun 10.215 mehr Personen, die am Corona Virus verstorben sind. Heute hat Spanien bisher den größten Anstieg an Fällen zu verzeichnen, mit 2.173 mehr Erkrankten als gestern. Weltweit sind bereits mehr als ein Viertel der mit dem Corona-Virus infizierten Personen wieder gesund geworden.
Außerhalb von China gab es gestern 335.996 und heute bisher 342.411 am Virus Erkrankte (1,91% mehr).

Zahl der Fälle in den Ländern mit den meisten Erkrankten

  1. China:
    • Erkrankte: 81.637 (0,0059% der Gesamtbevölkerung)
    • Genesene: 73.770 (90,4%)
    • Todesfälle: 3.285 (4,0%)
  2. Italien:
    • Erkrankte: 69.176 (0,1145% der Gesamtbevölkerung)
    • Genesene: 8.326 (12,0%)
    • Todesfälle: 6.820 (9,9%)
  3. USA:
    • Erkrankte: 55.225 (0,0169% der Gesamtbevölkerung)
    • Genesene: 354 (0,6%)
    • Todesfälle: 802 (1,5%)
  4. Spanien:
    • Erkrankte: 42.058 (0,0900% der Gesamtbevölkerung)
    • Genesene: 3.794 (9,0%)
    • Todesfälle: 2.991 (7,1%)
  5. Deutschland:
    • Erkrankte: 32.991 (0,0398% der Gesamtbevölkerung)
    • Genesene: 920 (2,8%)
    • Todesfälle: 159 (0,5%)
  6. Iran:
    • Erkrankte: 24.811 (0,0303% der Gesamtbevölkerung)
    • Genesene: 8.913 (35,9%)
    • Todesfälle: 1.934 (7,8%)
  7. Frankreich:
    • Erkrankte: 22.635 (0,0338% der Gesamtbevölkerung)
    • Genesene: 3.288 (14,5%)
    • Todesfälle: 1.102 (4,9%)
  8. Schweiz:
    • Erkrankte: 9.891 (0,1161% der Gesamtbevölkerung)
    • Genesene: 131 (1,3%)
    • Todesfälle: 132 (1,3%)
  9. Südkorea:
    • Erkrankte: 9.137 (0,0177% der Gesamtbevölkerung)
    • Genesene: 3.730 (40,8%)
    • Todesfälle: 126 (1,4%)
  10. Großbritannien:
    • Erkrankte: 8.164 (0,0123% der Gesamtbevölkerung)
    • Genesene: 140 (1,7%)
    • Todesfälle: 423 (5,2%)

Covid-19: Ausblick auf die weitere Entwicklung

Anhand der Daten der vergangenen Monate (seit dem 20.01.2020 bis gestern Abend):
Würde sich der Virus ungehindert so weiterverbreiten, würde dies nach mathematischen Berechnungen bedeuten, dass sich die Zahl der Infizierten außerhalb von China in einer Woche auf etwa 917.700 erhöhen würde (Bisher: 342.411). In vier Wochen würden sich dann bis zu 20,82 Mio. Personen mit dem Virus angesteckt haben. Aufgrund der weltweit ergriffenen Maßnahmen ist davon mit großer Wahrscheinlichkeit aber nicht auszugehen.
Anhand des Verlaufs der Fälle bis gestern kann man heute einen Anstieg auf etwa 389.200 Erkrankte erwarten. Bisher liegen wir noch rund 46.800 Fälle unter dieser Prognose.

Text und Grafiken werden aus Daten folgender Institutionen automatisch erstellt: Weltgesundheitsorganisation (WHO), US-Center for Disease Control and Prevention, Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten, der chinesischen National Health Commission, dem Robert-Koch-Institut (Berlin), der Johns-Hopkins-Universität (USA) und der deutschen Landesbehörden.

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