Koalitionsfraktionen einigen sich auf neues Wohnungseigentumsgesetz

Reporterinn interviewt Frau

Die Koalition hat sich auf einen Kompromiss bei der Reform des Wohnungseigentumsgesetz verständigt. Die Reform solle die Rechte der Eigentümer stärken und Modernisierungen erleichtern, teilten die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD am Montag mit. In Zukunft könne etwa „ein einzelner Wohnungseigentümer den Einbau einer Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge, einen barrierefreien Umbau, Einbruchsschutz oder einen Glasfaseranschluss von anderen Eigentümern verlangen, wenn er die Kosten dafür selbst trägt“, erklärten sie.

Dies solle „wichtige Investitionen“ ermöglichen, „ohne dass finanzschwächere Eigentümer überfordert werden“, erklärten die SPD-Abgeordneten.

Der CDU-Abgeordnete Jan-Marco Luszak sprach von einem „Durchbruch für eine grundlegende Reform“. Wohnungseigentümergemeinschaften würden „künftig handlungsfähiger sein und die notwendigen Investitionen in altersgerechten Umbau oder den Einbau von Ladeinfrastruktur für Elektroautos leichter beschließen können“, erklärte er. Nach Koalitionsangaben soll das Gesetz noch im November 2020 in Kraft treten.

pw/mid