Etwa ein Viertel der Krankenkassen bietet Videosprechstunden

Reporterin mit zwei Mikrofonen in der Hand

Die gesetzlichen Krankenkassen bieten ihren Versicherten als Zusatzleistung eher eine Telefonberatung als Videoberatungen an. Laut einem am Dienstag veröffentlichten Test von 72 Krankenkassen durch die zur Stiftung Warentest zählende Zeitschrift „Finanztest“ bieten 18 Kassen – also ein Viertel – Videosprechstunden. Diese funktionierten über die Internetseiten der Kassen oder ihrer Kooperationspartner sowie als App und könnten bei Sorgen vor vollen Warteräumen während der Corona-Pandemie eine Alternative sein.

Deutlich verbreiteter ist dem Test zufolge aber eine uneingeschränkte Telefonberatung, die von 48 der 72 getesteten Krankenkassen angeboten wird. Darüber hinaus gebe es weitere digitale Angebote als Zusatzleistungen, von der Rückensprechstunde über den Yogakurs bis hin zu Videokursen zur Geburtsvorbereitung oder zum Stillen.

Bei den Beiträgen verlange die günstigste Krankenkasse im Test einen Beitragssatz von 14,99 Prozent, bei den teuersten 17 Krankenkassen liege der Beitrag bei 16 Prozent oder höher. Es lohne sich für Versicherte ein Blick auf die Extraleistungen der Kassen.

ran/cfm