Umfrage: Für jeden Dritten ist virtueller Sport an Spielekonsole richtige Sportart

Reporterin mit zwei Mikrofonen in der Hand

Für rund jeden Dritten in Deutschland ist einer Umfrage zufolge virtueller Sport an Spielekonsolen, sogenannter E-Sport, eine richtige Sportart wie Fußball oder Tennis. Die Akzeptanz des E-Sports als Sport wuchs in den vergangenen zwei Jahren um fünf Prozentpunkte auf 34 Prozent, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Erhebung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hervorgeht.

Etwa jeder vierte Nutzer von Computer- oder Videospielen wäre gern selbst ein erfolgreicher E-Sportler. „E-Sport-Events, bei denen E-Sportler einzeln oder in Teams gegeneinander antreten, erreichen digital wie analog viele Zuschauer“, erklärte Sebastian Klöß von Bitkom. Die Professionalisierung in der Branche sei hoch.

Dennoch ersetzen E-Sport-Events für die Befragten keine Großereignisse wie die Fußballeuropameisterschaft oder die Olympischen Spiele, die beide wegen der Corona-Pandemie ins kommende Jahr verschoben wurden. Nur zwei Prozent der Befragten halten E-Sport für eine Alternative zu den klassischen Sportwettkämpfen. Für die repräsentative Umfrage wurden 1.195 Menschen ab 16 Jahren telefonisch befragt. Darunter befanden sich 554 Gamer.

ald/cfm