Bundesregierung erklärt Tschechien, Luxemburg und Tirol zu Corona-Risikogebieten

Reporterin mit zwei Mikrofonen in der Hand

Die Bundesregierung hat am Freitagabend ganz Tschechien, Luxemburg und das österreichische Bundesland Tirol wegen hoher Infektionszahlen zu Corona-Risikogebieten erklärt. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilte, besteht dort nach Einschätzung des Auswärtigen Amts, des Bundesgesundheits- und des Bundesinnenministeriums ein erhöhtes Risiko für eine Coronavirus-Infektion.

Die Einstufung bedeutet, dass Rückkehrer bei der Einreise nach Deutschland einen negativen Corona-Test vorlegen oder sich zwei Wochen lang in häusliche Quarantäne begeben müssen. Entscheidend für die Einstufung als Risikogebiet ist, dass die Zahl der Neuinfektionen bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner liegt.

Das Auswärtige Amt hatte zuvor bereits vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die österreichischen Bundesländer Wien und Vorarlberg gewarnt. Nun wurde auch Tirol in die Liste aufgenommen. In Tschechien seien die Infektionszahlen zuletzt in allen Landesteilen einschließlich der Grenzregionen zu Deutschland stark gestiegen, erklärte das Auswärtige Amt. Auch in Luxemburg seien Infektionszahlen erneut stark gestiegen.

mid/isd