Sport in NRW: Kruse nach Sieg: „Noch nicht bei 100 Prozent“

Max Kruse (M.) sieht noch Luft nach oben

Bild: Max Kruse (M.) sieht noch Luft nach oben (AFP/SID/ODD ANDERSEN AFP/SID/ODD ANDERSEN)

Ex-Nationalspieler Max Kruse hat trotz seiner guten Leistung beim 4:0 (1:0) mit Union Berlin zum Auftakt des 3. Spieltages der Fußball-Bundesliga gegen den FSV Mainz 05 noch Luft nach oben ausgemacht. Man habe gesehen, dass es schon besser geworden sei, „dass ich aber noch nicht bei 100 Prozent bin, ist auch klar“, sagte der prominente Neuzugang.

Kruse hatte großen Anteil am höchsten Bundesliga-Sieg von Union, erzielte das wichtige 1:0 (13.). Kurz darauf hatte er noch das 2:0 auf dem Fuß, da habe man aber gesehen, dass „ich ein bisschen langsam gewesen bin“, sagte Kruse, der weiter an sich arbeiten will. Dass es mit dem zweiten Treffer nicht geklappt hat, sei „völlig wurscht“, meinte der Angreifer: „Ich bin froh, dass wir gewonnen haben.“

Schon beim 1:1 in der Vorwoche bei Borussia Mönchengladbach habe die Mannschaft gezeigt, dass sie auch mit großen Teams fußballerisch mithalten könne, meinte Kruse. „Das hat uns natürlich ein bisschen Auftrieb gegeben“, meinte der Routinier, der erstmals bei seinem neuen Klub in der Startelf stand: „Wir haben genau das gemacht, was der Trainer uns vorgegeben hat.“

Bei der Frage, wann er sein letztes Bundesliga-Tor geschossen habe, kam der Neu-Unioner ins Stocken. „Äh, auf jeden Fall mit Werder“, versicherte Kruse. Genau gesagt war es im April 2019 mit Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf.

Nach Ende der Saison war der Angreifer dann zum türkischen Traditionsklub Fenerbahce Istanbul gewechselt, von dem er sich wegen ausstehender Gehaltszahlungen in diesem Jahr im Streit trennte. Nun nimmt der vielgereiste Profi bei Union Berlin einen Neuanfang und scheint dabei immer besser in Schwung zu kommen.

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