Sport in NRW: Handballer planen bei Gislason-Debüt mit mehr als 2000 Zuschauern

Alfred Gislason freut sich über den Restart mit Fans

Bild: Alfred Gislason freut sich über den Restart mit Fans (AFP/SID/SASCHA SCHUERMANN AFP/SID/SASCHA SCHUERMANN)

Der neue Handball-Bundestrainer Alfred Gislason darf sich bei seinem Länderspiel-Debüt auf Zuschauerunterstützung freuen. Wie der Deutsche Handballbund (DHB) am Mittwoch mitteilte, können nach derzeitigem Stand bis zu 2640 Fans das EM-Qualifikationsspiel in Düsseldorf am 5. November gegen Bosnien-Herzegowina besuchen. Die genaue Zahl könne sich jedoch je nach Entwicklung der Corona-Pandemie noch ändern.

„Die Freude ist groß, dass wir den Re-Start unserer Männer mit unseren fantastischen Fans bestreiten dürfen“, sagte der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober: „Die Gesundheit aller Beteiligten steht selbstverständlich an oberster Stelle. Daher stehen wir bereits seit längerer Zeit mit dem zuständigen Gesundheitsamt, dem ISS DOME sowie der Sportstadt Düsseldorf im engen Kontakt und haben ein umfassendes Hygienekonzept ausgearbeitet, um für eine größtmögliche Sicherheit aller Zuschauer und Zuschauerinnen sowie am Ablauf der Partie beteiligten Personen in der Arena zu sorgen.“

Das Hygienekonzept sehe dabei unter anderem die Tragepflicht eines Mund-Nase-Schutzes während der gesamten Dauer des Aufenthaltes vor. Zudem werde die Arena in Düsseldorf in unterschiedliche Besucherzonen eingeteilt. In der Handball-Bundesliga dürfen die Hallen derzeit mit maximal 20 Prozent der Zuschauerkapazität ausgelastet werden.

Der erste Einsatz Gislasons an der Seitenlinie war ursprünglich für Mitte März gegen die Niederlande geplant gewesen. Das Spiel war aber kurzfristig ausgefallen, weil die Gegner wegen der Coronakrise nicht anreisen durften.

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