Sport in NRW: Schröder warnt vor Folgen eines Lockdowns: „Dann weinen die Bundesliga und der Sport“

Schröder fordert Sensibilität von allen Beteiligten

Bild: Schröder fordert Sensibilität von allen Beteiligten (FIRO/FIRO/SID/ FIRO/FIRO/SID/)

Sportvorstand Rouven Schröder vom Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 hat eindringlich vor den Konsequenzen eines möglichen zweiten Corona-Lockdowns im Sport gewarnt. „Wir sind an einer Schwelle, an der wir vorsichtig sein müssen“, sagte der 45-Jährige am Donnerstag: „Einen weiteren Lockdown und dementsprechend Spiele oder sogar Spieltage, die ausgesetzt werden müssen, möchten wir uns alle nicht ausmalen. Wenn sowas kommt, dann weinen nicht nur die großen Vereine, sondern generell die Bundesliga und der Sport.“

Daher forderte Schröder „Sensibilität“ von allen Beteiligten. „Wenn man gewisse Dinge eindämmen und in einer gewissen Blase leben kann, damit die Spiele stattfinden können, müssen wir es tun“, sagte er und betonte: „Es ist klar, dass für Mainz 05 ein weiterer Lockdown genauso gefährlich wäre wie für jeden anderen Verein.“

Sein eigenes Team schwor Schröder indes nach dem Bundesliga-Fehlstart von vier Niederlagen aus vier Spielen mit deutlichen Worten auf das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ein. „Es geht darum, Zähne zu zeigen und den Rasen umzukrempeln“, sagte der Mainzer Sportchef: „Wir spielen Bundesliga und sind ehrgeizig – wenn das zusammenkommt, möchte man punkten. Keinem macht es Spaß, dass wir 18. sind.“

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