Sport in NRW: Nach Fehlentscheidung: Fair-Play-Aktion von Bosz

Fair Play bei Augsburg-Partie: Leverkusen-Coach Bosz

Bild: Fair Play bei Augsburg-Partie: Leverkusen-Coach Bosz (RALF VENNENBERND/POOL/AFP/SID/ROLF VENNENBERND RALF VENNENBERND/POOL/AFP/SID/ROLF VENNENBERND)

Für Trainer Peter Bosz von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen ist Fair Play keine hohle Phrase. Am Montag beim 3:1-Erfolg der Werkself gegen den FC Augsburg fiel der niederländische Coach mit einer Fair-Play-Geste auf. Schiedsrichter Sören Storks (Velen) hatte ein Handspiel in der 34. Minute falsch bewertet und auf Freistoß für Bayer entschieden. Das Handspiel ging allerdings vom Leverkusener Exequiel Palacios aus.

Bosz klärte die Situation, die zu Aufregung aufseiten der FCA-Bank geführt hatte, auf seine Art und Weise. Er gab seiner Mannschaft die Anweisung, den Freistoß zu den bayerischen Schwaben zurückzuspielen. „Ich habe das angewiesen, aber das ist nicht der Rede wert“, wurde Bosz vom kicker zitiert, „das gehört zum Fair Play. So eine Szene an der Außenlinie entscheidet nicht die Partie, sondern unsere Spielweise.“

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