Sport in NRW: Zuschauer in den Stadien: Laschet für „bundeseinheitliche Regelung“

Laschet wünscht sich eine einheitliche Regelung

Bild: Laschet wünscht sich eine einheitliche Regelung (MICHAEL KAPPELER/POOL/AFP/MICHAEL KAPPELER/POOL/AFP/MICHAEL KAPPELER MICHAEL KAPPELER/POOL/AFP/MICHAEL KAPPELER/POOL/AFP/MICHAEL KAPPELER)

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) wünscht sich mit Blick auf die Zulassung oder das Verbot von Zuschauern in den Stadien der Fußball-Bundesliga eine „bundeseinheitliche Regelung“. Das sagte der 59-Jährige am Dienstag, einen Tag vor den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten zu weiteren Anti-Corona-Maßnahmen.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) gab in Düsseldorf indes Einblick in seine „persönliche Meinung“: Die Bundesliga „sollte ohne Zuschauer spielen“.

Mit Blick auf die Gesamtsituation im bevölkerungsreichsten Bundesland bewertet Laschet die Lage als „sehr, sehr ernst. Die bisher geltenden Maßnahmen reichen offenkundig nicht aus, um diesen Trend zu stoppen.“

Laschet sprach sich daher für die weitgehende Beschränkung privater Kontakte aus, diese müssten mit Hilfe eines „strengeren Kontaktverbots“ wieder „drastisch reduziert“ werden. Der überwiegende Teil der Neuinfektionen passiere „in der privaten Lebenswelt“. Einen erneuten Lockdown mit weitreichenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens lehne er ab.

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